post

Spyderco Military – Technik und Sondermodelle – Teil 2

Während im ersten Teil über das Spyderco Military die Entwicklung und Geschichte des Messers im Vordergrund stand, geht es diesmal um Technik, Materialien, Klingenstähle und die Military Sondermodelle. Spyderco nennt dieser limitierten Auflagen „Sprint-Run“ und fertigt Kleinserien zwischen 400 und 1500 Stück. Sprint-Run Modelle können besonders hochwertige Griffmaterialien und seltene Klingenstähle kombinieren oder einfach nur aus einer Farbvariante des G-10 Griffs bestehen.

Nach der Vorstellung des Military 1996 fand das Messer Jahr für Jahr eine größere Zahl von Käufern. Das heute noch gebaute Grundmodell ist eine Entwicklung aus dem Jahr 2003. In der Zeit davor wurden Military mit verschiedenen Klingenstählen hergestellt, nun wurde S30V zum Standard bei allen Serienmodellen. Die Griffschalen bestehen aus G-10 und sind sowohl in Schwarz wie auch in einer „Digital Camouflage“ genannten militärischen Farbvariante erhältlich.

Bis 2014 gabe es drei unterschiedliche Klingentypen: Glattschliff („Plain Edge“), Wellenschliff („Serrated Edge“ oder „Spyder Edge“) und Teilwellenschliff („Combination Edge“ oder „Combo Edge“). Alle Klingentypen wurden satiniert oder mit schwarzer DLC Beschichtung angeboten. Die Produktion der Combo Edge Klinge endete 2014, nachdem die Absatzzahlen über die Jahre immer weiter zurück gegangen waren. Nur wenige Messerfreunde können sich für Messer mit Teilwellenschliff begeistern, viele sprechen dieser Schliffvariante die Praxistauglichkeit ab.

Cheburkov-Russki Russki 01 1600
Große Auswahl bei Cheburkov Foldern im Shop!
A. Cheburkov, Modell Russki
Slipjoints Messerkontor Wacholder
Feine Taschenmesser
       aus europäischen Manufakturen
              fürs Sammlerherz und den täglichen Gebrauch!
Mehr erfahren
Messerkunst Schanz - Messerkunst
Damastringe
für Sie und Ihn
Handgefertigte Küchen-
und Taschenmesser
Knife-Blog T-Shirt Drunter und drüber bild 1
Cool drüber
Cool drunter
Das Knife-Blog T-Shirt ist da!
KAMFT Herbst 2017
Samstag 10 - 18 Uhr
Sonntag 12 -17 Uhr
21.10 - 22.10.17
Stutensee-Friedrichstal
KAMFT 2017

– Werbung –

Die technischen Daten des Spyderco Military im Überblick:
Messertyp: Einhandmesser mit Liner-Lock, nicht WaffG §42a konform
Klingenform: modifizierte Drop-Point mit Flachschliff, Glattschliff oder Teilwellenschliff
Finish: Satiniert oder DLC beschichtet
Klingenstahl: CPM S30V, 58-60 HRC
Klingenlänge:  102 mm (4″),
Klingenstärke: 3,70 mm (0,145″) an der Klingenwurzel
Klingenarretierung: Liner-Lock
Gesamtlänge: 241 mm (9,5″)
Grifflänge: 140 mm (5,5″)
Griffmaterial: G-10 schwarz oder „Digital Camouflage“
Gewicht: 128 Gramm (4,50 oz.)

Gemessen an seiner Größe und Klingenlänge ist das Military ein ausgesprochen leichtes Messer. Das geringe Gewicht ergibt sich einerseits durch die Verwendung leichter G-10 Griffschalen mit relativ dünnen Verstärkungen (Liner), einem filigranen Liner-Lock sowie einer vergleichsweise geringen Klingenstärke. Die Klinge verjüngt sich kontinuierlich von der Wurzel zur Spitze, wodurch eine insgesamt dünne und sehr schneidfreudige Klinge entsteht. Military sind wahre Schneidteufel und die Klingenform ermöglicht ein weites Einsatzspektrum.

Spyderco Military Sondermodelle: C36FGD2P

Die Konstruktion des Military ist simpel, es ist ein auf das Wesentliche reduziertes Einhandmesser. Man könnte den Aufbau des Military simpel nennen, manche Messerfreunde bezeichnen es abwertend sogar als primitiv. Die Klinge läuft zwischen zwei Bronze-Washern, die Liner sind in die G-10 Griffschalen eingelassen und beide bilden den Rahmen des Messers. Die Verriegelung erfolgt über einen Stahl Liner, der sich hinter die Klinge schiebt. Kompliziert bauen kann jeder – die Kunst einer Konstruktion zeigt sich in ihrer Einfachheit.

Natürlich gibt es einen ganz praktischen Grund für die einfache aber grundsolide Konstruktion des Messers. Sal Glesser soll von von einem Bekannten gefragt worden sein, welches Messer er seinem Sohn mitgeben würde, wenn dieser mit der Armee in den Krieg ziehen müsste. Das Gespräch soll der Startschuss für die Entwicklung des Military gewesen sein und der Name des neuen Messers war demnach nur eine logische Konsequenz. Dieses Histörchen wird seit Jahren auf der Homepage und in den Katalogen von Spyderco fast gleich lautend erzählt. Erst in den letzten Jahren wurde die „political correctness“ der Geschichte dezent nachjustiert, in zeitgenössischen Varianten ist oft nicht mehr ausschließlich von einem Sohn, sondern von „Sohn oder Tochter“ die Rede. Auf jeden Fall war eine zentrale Forderung an die Konstruktion des Military, dass es auch unter Einsatzbedingungen und ohne Spezialwerkzeug gereinigt und repariert werden konnte.

Von 2003 bis 2005 fanden keine großen Veränderungen bei den Military Modellen statt. Nur optische Korrekturen erfolgten, so wich zum Beispiel der „MILITΛRY“ Schriftzug und alle Laser-Gravuren werden seitdem im Bereich der Klingenwurzel aufgebracht. Später wird die grobe Riffelung der Daumenauflage durch feinere Querrillen abgelöst.

Spyderco Military Sondermodelle: C36CFP

Das erste Military Sprint-Run erschien 2005: C36CFP

Knapp zehn Jahre nach der Markteinführung des Military erscheint das erste Sondermodell. Im Jahre 2005 legt Spyderco einen Sprint-Run von 400 Millie’s mit Carbon-Griffschalen auf. Der Klingenstahl ist wie bei den Serienmodellen CPM S30V aber trotz des Preises von 260 Dollar ist die Nachfrage nach der Limited Edition gewaltig. Innerhalb kürzester Zeit übersteigen die Vorbestellungen die Produktionsmenge und der Preis des Messers schießt auf dem Sammlermarkt wie eine Rakete nach oben. Daran hat sich bis heute nichts geändert: Military mit der SKU C36CFP sind ein begehrtes Sammlerobjekt. Neuwertige Exemplare können auf dem Sammlermarkt bis in den vierstelligen Bereich gehen aber ein gut erhaltenes C36CFP in freier Wildbahn zu erwischen ist genauso wahrscheinlich wie ein Sechser im Lotto.

Die Serienmodelle bleiben unverändert aber es gibt nun zwei andere Möglichkeiten der Datierung: das Produktionsdatum der Klinge wird nach dem Muster „Monat – Jahr“ nahe der Klingenachse aufgelasert. Da dieser Bereich durch die Griffschalen verdeckt wird, muss man das Messer demontieren um das Datum zu prüfen.

 

Spyderco Military Dated Blade

Auch die Pappschachteln der Messer  tragen neben SKU und einem Barcode ein Produktions- oder besser gesagt: Verpackungsdatum. Die unverschlüsselten Daten sind zumeist als Kombination von Monat und Jahr („12/97“) in seltenen Fällen sogar mir einem kompletten Datum angegeben („9/7/00“). Seit der Jahrtausendwende verwendet Spyderco einen einfachen Buchstabencode um den Monat der Produktion eines Messers mitzuteilen. Dabei bezeichnet der erste Buchstabe gemäß seiner Position im Alphabet den Monat, der zweite Buchstabe steht, wiederum gemäß seiner Position im Alphabet, für das Produktionsjahr. Klingt kompliziert ist in der Praxis aber einfach: „CF“ bedeutet März 2005, „JJ“ steht für Oktober 2010.

Die Spyderco Military Sondermodelle können leicht datiert werden

Das Military ist eines der wenigen Modelle von Spyderco, dass während seiner gesamten Produktionszeit immer am Stammsitz der Firma in Golden, Colorado produziert wurde. Dies gilt sowohl für alle Limited Editions wie auch für die gesamte Serienproduktion und mag ein Grund dafür sein, dass die Qualität der Military über die Jahre immer gleichbleibend hoch war. Ein weiterer Grund für die ausschließliche Produktion in den USA dürften die patriotische Grundhaltung von Spyderco sein. Argumentativ wäre kaum vermittelbar, warum ein Messer, das explizit für die eigenen Streitkräfte entwickelt wurde, im Ausland hergestellt wird. Tatsächlich hat Spyderco sein Military lange Zeit mit klaren Worten als Waffe angeboten. Im Spyderco Katalog 2001 heißt es wörtlich: „Hergestellt in Golden Colorado ist es das ultimative Überlebensmesser für entlegene Gebiete oder den Häuserdschungel“. Diese Formulierung ist selbst für die USA starker Tobak und sie wurde in keinem späteren Katalog wiederholt.

Der Erfolg des Vorjahres hat Spyderco dazu veranlasst auch 2006 wieder ein Sprint-Run mit einem Military aufzulegen. Wieder besitzt das Messer Carbon-Griffschalen, die sich in Farbe und Struktur jedoch von denen des Vorjahres unterscheiden. Dafür wird die Auflage drastisch erhöht, 1500 Exemplare des 2006er Modells werden angekündigt und quasi über Nacht verkauft. Als Klingenstahl kommt diesmal der seltene, teure und hoch geschätzte BG-42 zum Einsatz, ein Vertreter der berühmten „14-4“ Stähle (siehe Messerstahl – ein kleines Kompendium). BG-42 wurde ursprünglich als Werkzeugstahl vor allem für Kugellager sowie verschiedene Anwendungen in der Luftfahrt entwickelt. BG-42 ist sehr heikel während der Wärmebehandlung aber dafür fast unschlagbar wenn er gelingt. Auch Spyderco hat diesen Stahl nur ein einziges Mal, nämlich exakt für das Military Sondermodell mit der SKU C36CFBGP eingesetzt. Andere Hersteller die damals Messer aus BG-42 herstellten waren unter anderem Strider Knives und Chris Reeve, also Hersteller, die bevorzugt das obere Preissegment bedienen.

Spyderco Military Sondermodelle: C36CFBGP

Die Welt der Messer ist voller Mythen und wilde Gerüchte ranken sich um das Military. Eine davon bezieht sich auf ungravierte Klingen, in der Szene werden sie auch gelegentlich „weiße Klingen“ genannt. In Abständen taucht ein Military mit „weißer Klinge“ für knapp tausend Dollar in einem Auktionshaus auf und der Verkäufer erklärt, es sei handle sich um einen Produktionsfehler der Spyderco „durchgerutscht“ sei. Wie beim Fehldruck einer Briefmarke sollen hier Seltenheit und Fehlproduktion als Argument für eine extreme Preisforderung dienen.

Letztlich ist an den „weißen Klingen“ nichts mystisches – es handelt sich um Vorserienmodelle, die für interne Tests verwendet wurden und meistens über Angestellte in Umlauf kommen.  Da es kein Hersteller gerne sieht, dass Mitarbeiter Prototypen oder Testmesser im Internet verscherbeln, nimmt die Zahl der unlizensierten Prototypen genauso schnell ab wie die Zahl der diebischen Mitarbeiter. Der Wert eines Messers mit ungravierter Klinge ist reine Geschmackssache, für einen Sammler kann ein Messer mit „weißer“ Klinge durchaus ein paar Dollar wert sein.

Auch 2007 wartet die Military Fangemeinde auf die Ankündigung für ein Sprint-Run Modell zur Jahresmitte. Als Spyderco das Geheimnis lüftet, ist die Überraschung groß: nach den beiden Carbon Varianten wird ein Military mit grünen G-10 Griffschalen und einer Klinge aus CPM-D2 angekündigt. Laubgrün („Foliage Green“) heißt die Farbe übersetzt und das Griffmaterial sieht aus, als hätte es ein paar Jahre in Miami Beach die UV-Strahlung genossen. Auf den ersten Blick wirkt das blassgrüne Sondermodell unscheinbar, dafür ist der Klingenstahl erste Wahl. CPM-D2 ist die pulvermetallurgische Variante des bewährten D2 Werkzeugstahls und wird in den USA von Crucible Industries hergestellt. CPM-D2 kombiniert die unbestreitbar gute Legierung von D2 mit der gleichmäßigen Verteilung der Legierungselemente eines pulvermetallurgischen Stahls und modernster Fertigungstechnik.

Spyderco Military Sondermodelle erhalten Klingenstähle, die nicht für Serienmodelle eingesetzt werden

Pulvermetallurgischer D2 Stahl trifft beim Spyderco C36FGD2P auf ein laubgrünes Gewand

Bis heute ist unklar, wie viele Messer dieser Sonderedition in den Verkauf gelangt sind. Vermutlich hat Spyderco zunächst eine Charge auf Vorjahresniveau geplant (1500 Stück) aber dann die Produktionsmenge aufgrund zögerlicher Vorbestellungen nach unten korrigiert. Realistische Schätzungen legen eine Produktionsmenge von 800 – 1000 Stück nah. Das Military mit der SKU C36FGD2P ist mittlerweile sehr selten  aber gelegentlich taucht ein Exemplar in den einschlägigen Auktionshäusern oder Sammlerbörsen auf.  Aktuelle Preise für gute erhaltene Military Laubfrösche liegen 2015 um 330 Euro mit deutlicher Tendenz nach oben. Der Ausgabepreis 2007 betrug 189.95 Dollar.

Längst ist aus dem jährlichen Erscheinen eines Military Sondermodells ein Ritual geworden. Also fragt sich im Jahr 2008 niemand, ob es einen Sprint-Run geben wird oder nicht sondern nur, wie das Messer aussehen wird. Nach den Erfahrungen mit dem C36FGD2P kehrt Spyderco zu Griffschalen aus Carbon zurück und kombiniert sie diesmal mit einer Klinge aus CPM S90V. Der Stahl ist mal wieder der Star bei diesem Messer und der Ausgabepreis ist mit knapp über 300 Dollar gut gesalzen. 1999 stellte Crucible Industries eine Weiterentwicklung des altbekannten amerikanischen Messerstahls AISI420 vor. Neben einigen kleinen Anpassungen bei den Legierungselementen liegt der Hauptunterschied im hohen Vanadium Anteil des CPM S90V (9 Prozent Vanadium, daher das „V“). So wurde aus einem Stahl der unteren Mittelklasse (AISI 420) ein Hochleistungsstahl der als unerreicht in Sachen Schnitthaltigkeit gilt.

Mehrere Spyderco Military Sondermodelle besitzen Griffschalen aus Carbon

Die Farbe der Carbon Griffschalen fällt beim C36CF90VP deutlich dunkler aus als bei den Modellen der Jahre 2005 und 2006. Wiederum gibt Spyderco keine Auflage bekannt und produziert die Vorbestellungen plus einen kleinen Overhead zum freien Verkauf. Erneut ist die Sammlerwelt auf Vermutungen angewiesen und man geht von einer Auflage von 1200 Stück des 2008er Sondermodells aus.

Dass Spyderco keine absoluten Produktionszahlen für die Sondereditionen des Military während der 2000er Jahre bekannt gab, sorgte bei einige Sammlern für Unmut und es rumorte in Foren und den sozialen Medien. Was dann allerdings im Jahr 2009 geschah, hätten selbst Spyderco Skeptiker im Vorfeld nicht für möglich gehalten. Sprint-Run Military 2009 wurde ein Modell mit orangefarbenen Griffschalen aus G-10 und der S30V Klinge der Serienmodelle. Also unterschied sich dieses Messer nur durch die Farbe der Griffschalen; trotzdem war die Resonanz der Käufer hoch und die Vorbestellungen stiegen sprunghaft an.

Wie in den Vorjahren wurden 2009 zunächst 1000 Stück der „Limited Edition“ auf den Markt gebracht. Die Auflage war in kürzester Zeit verkauft und einige Monate später brachte Spyderco unangekündigt eine zweite Charge dieses Messers von wiederum 1000 Stück auf den Markt. Die Sammler waren empört und Spyderco sah sich in den sozialen Medien mit Betrugs- und Täuschungsvorwürfen konfrontiert. Da Spyderco den Argumenten der Sammler nichts entgegenzusetzen hatte, erklärte man das Military mit den Griffschalen in „Signal-Orange“ kurzerhand zum Standardmodell und brachte 2010 eine dritte und vorerst letzte Charge dieses Messers auf den Markt.

Mit dieser Vorgehensweise hat sich Spyderco keine Freunde gemacht. Nicht wenige Messerfreunde haben sich in der Folge anderen Firmen und Sammelgebieten zugewandt. Insgesamt wurden zwischen 2009 und 2010 rund 3000 Messer mit der SKU C36GPOR verkauft und tragen dementsprechend die Buchstaben „I“ oder „J“ als Code für die Jahreszahl. Das Vorhandensein einer codierten Datumsinformation auf der Klingenwurzel ist leider kein Indiz für die Echtheit eines Military. Auch Fälschungen tragen diese Codes, gelegentlich passt der Code allerdings nicht zum Produktionszeitpunkt des Messers und kann statt zum Beweis der Echtheit zum Beweis der Fälschung herangezogen werden.

Spyderco Military Sondermodelle: C36GPOR

Die Klingen der Fälschungen sind mit dem Code „11-12“ gelasert, die Verpackungen tragen den Buchstabencode „KL“ – beides steht für November 2012. Auch die meisten gefälschten Serienmodelle weisen diese Laser-Gravur auf. „11-12“ und „KL“ sind heute fast Synonyme für eine Fälschung. Sollte ein Military mit dieser Gravur bzw. diesem Datumscode auf der Verpackung angeboten werden, wird es sich höchstwahrscheinlich um ein Fake handeln!

Hinsichtlich des vom Sprint-Run zum Serienmodell mutierten C36GPOR behaupten „gut informierte Kreise“, dass Spyderco genügend Material in seinem Lager hat, um jederzeit einige Tausend weitere Military mit orangefarbenen Griffschalen zu produzieren…


Alle genannten Marken, Warenzeichen, Logos und Namen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Bildnachweis:

Alle in diesem Artikel abgebildeten Fotos und Grafiken sind Eigentum des Autors.

 

 

Verwandte Artikel