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Messerklingen – Form und Querschnitt bestimmen den Zweck

Kaum ein Merkmal ist für die Gebrauchsfähigkeit eines Messers so entscheidend wie die Form seiner Klinge. Häufig richtet sich das Hauptaugenmerk bei der Anschaffung eines Messers auf Klingenstahl, Griffmaterial oder den Namen des Herstellers, andere Eigenschaften treten dabei oft in den Hintergrund. Dabei entscheiden Klingenform und -querschnitt mehr als alle anderen Merkmale, ob das Messer für die ihm zugedachten Aufgaben gut oder schlecht geeignet ist. Herkunft und Einsatzgebiete der Grundtypen von Messerklingen und ihrer Praxistauglichkeit für bestimmte Aufgaben ist daher ein spannendes Thema.

Werfen wir einen kurzen Blick in die Geschichte. Schon seit der Altsteinzeit verwendet der Mensch Werkzeuge zum Zerteilen von Gegenständen. Vermutlich entstand der Bedarf durch das Bestreben des Pflanzenfressers Mensch, Aas als Nahrungsquelle zu erschließen. Da die menschlichen Zähne zum Zerreißen von Fleisch nicht geeignet sind, war die Erfindung eines Schneidwerkzeugs unausweichlich.

Je nach Technologie und Wissenstand setzte der Mensch immer die am Besten geeigneten Materialien für Werkzeuge ein. Frühe Messer wurden aus Stein oder Knochen, selten aus Holz und spätestens aber der Bronzezeit auch aus Metall hergestellt. Eines hatten die Klingen der Urmesser alle gemein: Größe, Schneidwinkel und Klingenform waren akribisch auf den zugedachten Einsatzzweck optimiert.

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Viele Begriffe rund um Messer und Klingen sind nicht präzise und allgemeinverbindlich definiert. Durch den unterschiedlichen Gebrauch der Vokabeln Schliff, Anschliff, Querschnitt, Klingengeometrie und Klingenform können leicht  Missverständnisse entstehen. Für diesen Artikel und mein Blog insgesamt verwende ich folgende Definitionen:
Klingenform, Form oder Klingengeometrie: Die Form einer Klinge in der seitlichen Aufsicht.
Klingenquerschnitt oder Querschnitt: Schnitt durch die Klinge, 90° Grad zur seitlichen Aufsicht

Die Klingenform ist für die Funktion eines Messers ausschlaggebend, was das Vorhandensein vieler höchst unterschiedlicher Messertypen erklärt. Die Kreativität der Messermacher und der Innovationsdruck auf Serienhersteller hat allerdings dazu geführt, dass heute alle klassischen Formen abgewandelt oder miteinander kombiniert werden. Auf dem heutigen Messermarkt finden sich nur noch wenig Produkte mit einer klassischen Klingenform.

Nicht selten wird bei modernen Messern die Funktionalität einer Design-Idee oder einer Marketingstrategie untergeordnet. Im Resultat führt das zur Belebung der Gebraucht- und Tauschbörsen. Nicht selten liest man bei neuwertigen Angeboten als Verkaufsgrund, dass das Messer zwar „absolut toll“ sei aber der Verkäufer „nicht wirklich warm damit würde“. Hinter dieser Formulierung verbergen sich hauptsächlich zwei Gründe: die Ergonomie des Messers trifft nicht die Erfordernisse des Käufers oder die Klinge ist für die zugedachten Aufgaben nicht gut geeignet.

Messerklingen: Standard

Blade_StandardGenug der Vorrede! Die Grundform der Klingen moderner Messer ist eine sehr gerade Form, bei der Klingenrücken und Schneide weitgehend parallel verlaufen. Es ist nicht nur eine neutrale Standardform, sie wird darüber hinaus oft auch als „Standard“ bezeichnet. Sie ist durch gute Allroundeigenschaften gekennzeichnet und verfügt über keine Spezialisierung für irgendeinen Zweck. Die einfache Form ist oft sehr robust ausgeführt und findet sich zum Beispiel bei Küchenmessern aber auch bei Bushcraftern und Outdoor-Messern. Beide Messertypen müssen einen weiten Einsatzbereich abdecken und die Standardform stellt dann einen befriedigenden Kompromiss dar.

Wie häufig im Leben ist das Militär der Vater aller Dinge und so verwundert nicht, dass heutige Outdoor-Messer mit den Feldmessern konzeptionell eng verwandt sind. Auch bei deren Entwicklung spielten die Allround-Eigenschaften eine entscheidende Rolle, denn im Feld sind Messer eher Werkzeuge als Waffen. Klingen in der Standardform findet man auch bei Taschenmessern und unspezialisierten Küchenmessern sehr häufig, beide unterscheiden sich von den Bushcraftern oder Outdoor-Messern aber durch Querschnitt und Anschliff der Klinge. Messer, von denen neben Allround-Eigenschaften und großer mechanischer Beanspruchung auch Durchhaltevermögen und eine stabile Schneidleistung erwartet werden, erhalten Klingen mit balliger Form (siehe E).

Klingenquerschnitte 02Die Übersicht der Klingenquerschnitte zeigt neben der fünf Grundtypen der Querschnitte (A-E) auch eine moderne und aufgrund der Schwierigkeit ihrer Herstellung auch sehr seltene Variante. Bei Querschnitt „F“ wird die Klinge mit verschiedenen Winkeln versehen, so dass an der Schneide ein kleiner Schneidwinkel entsteht, dass Klingenblatt aber trotzdem sehr massiv gestaltet werden kann. Zumeist finden sich dieser aufwändige Schliff bei handgefertigten und besonders teuren Messern. Hier sollen die Eigenschaften der Klingenquerschnitte „C“ und „E“ möglichst nachteilsfrei kombiniert werden.

Messerklingen: Clip-Point

Blade_ClippointDie Clip-Point Klinge geht auf antike türkische und mazedonische Waffen zurück. Bei dieser Form ist die Klingenspitze bis unter die Mittellinie abgesenkt und der Bereich zwischen Spitze und Klingenrücken deutlich ausgeschliffen (engl. „clipped“ ~ abgeschnitten). Dadurch wird die Klinge im vorderen Bereich erheblich dünner und der Widerstand beim Eindringen in einen Körper wird reduziert, ohne dass die Klinge insgesamt an Stabilität verliert. Kein Wunder also, dass sich die Clippoint Form sehr häufig bei antiken Schwertern und Kurzschwertern findet.

In der modernen Welt werden Clip-Point Klingen in nahezu unverfälschter Form vor allem bei Bowie Messern eingesetzt; viele heutige Customs zeigen Varianten der Clip-Point Form. Das Bowie Messer entstand im frühen 19. Jahrhundert in den USA, also der Region und Epoche, die wir heute als „Wilder Westen“ bezeichnen. Dort waren Bowie’s gleichzeitig Allzweck- und Kampfmesser und galten genauso als Statussymbol wie Schusswaffen. Charakterisiert ist das Bowie Messer durch die deutlich ausgeprägte Clip-Point Form und Klingenlängen oberhalb von zehn Zoll.

Im 20. Jahrhundert gerieten Bowie Messer allmählich aus der Mode und die Clip-Point Klinge wurde zusehends seltener. Eine erste Renaissance erlebte sie in den späten 1960er Jahren, als die aufkeimende Begeisterung für Balisong eine neue Einsatzmöglichkeit für Clip-Point Klingen bot. Viele Butterflymesser aus der Werkstatt von Les de Asis und Jody Samson (später Benchmade) wurden mit diesem Klingentyp ausgestattet; allerdings spricht man hinsichtlich Balisong immer von „Bowie-Klingen“ und nie von Clip-Point-Klingen.

Messerklingen: Spearpoint FormDer Spear-Point ist die typische Klinge der Stichwaffen, man findet diese Klingenform sowohl bei Schwertern, Dolchen und allen Blankwaffen, die für stechende Angriffe vorgesehen sind. Viele moderne Kampfmesser besitzen Spear-Point Klingen und es ist üblich, beide Seiten der Klinge zu schärfen. Diese Bauform charakterisiert den klassischen Dolch. Springmesser mit zwei geschliffenen Klingen sind nach WaffG in Deutschland verboten. Dolchartige Blankwaffen besitzen nur sehr geringe Allroundeigenschaften, bei ihnen dominiert die Waffeneigenschaft. Der Querschnitt einer Spear-Point Klinge ist symmetrisch und pendelt zwischen oval und rautenförmig

Die Stabilität dieser Klingen ergibt sich durch die Verstärkung der Längsachse, sie ist verglichen mit Bowie-Messern oder Bushcraftern aber sehr gering. Bei neueren und gesetzeskonformen Entwicklungen ist nur eine Seite der Spear-Point Klinge geschliffen, der obere Anschliff ist als Fehlschärfe ausgeführt. Außer bei Dolchen werden Spear-Point Klingen im Wesentlichen nur noch bei Balisong eingesetzt (z.B. BM51).

Messerklingen: Die Spear-Point Klinge findet sich häufig bei Balisong

Messerklingen: Die Spear-Point Klinge findet sich häufig bei Balisong

Messerklingen: Drop-Point

Die heute am weitesten verbreitete Form sind Drop-Point Klingen. Von dieser Klingenform werden unzählige Varianten hergestellt und das Einsatzgebiet erstreckt sich quer durch alle Bereiche. Das charakteristische Element bei Drop-Point Klingen ist die gegenüber dem Klingenrücken leicht abgesenkte Spitze, der eine deutlich ansteigende Schneide gegenübersteht.

Messerklingen: Drop-Point FormDieses Design verleiht der Klinge weitreichende Allround-Eigenschaften mit einer Präferenz für schneidende Aufgaben. Das Einsatzspektrum reicht vom einfachen Küchenmesser über Taschenmesser und Gentleman Folder bis zu Alltagsklingen für Fixed aller Größen. Der Kreativität des Messer-Designers räumt die Drop-Point Klinge großen Freiraum und zahllose Möglichkeiten ein. Sowohl Flachschliff (Querschnitte B,C) wie auch Hohlschliff (Querschnitt D) findet man bei Drop-Point Klingen häufig.

Wie bereits gesagt, der Querschnitt ist neben der Klingenform der entscheidende Faktor für die Einsatzmöglichkeiten eines Messers. Hohlschliff kommt überall dort zum Einsatz, wo hoher Wert auf Schärfe und Schneidleistung gelegt wird. Rasiermesser sind das Extrembeispiel, wie durch ausgeprägten Hohlschliff eine Klinge für eine einzige Aufgabe spezialisiert werden kann. Beim Flachschliff sind mehrere Varianten üblich. Sehr verbreitet ist der Flachschliff über das gesamte Klingenblatt, also verjüngt sich die Klinge gleichmäßig vom Klingenrücken bis zur Schneide. Spyderco hat den Flachschliff sehr häufig eingesetzt, z. B. bei Military, Paramilitary, Endura und vielen weiteren Modellen. Klingen mit vollständigem Flachschliff werden durch den hohen Materialabtrag verhältnismäßig leicht und schneidfreudig, büßen dafür aber an Stabilität ein und eignen sich nur bedingt für Arbeiten mit hohem Krafteinsatz.

Messerklingen: Hohlschliff an einem Messer von Chris Reeve

Hohlschliff an einem Messer von Chris Reeve

Eine Variante, bei der die Vorteile des Flachschliffs mit besseren Stabilitätswerten kombiniert werden, sind partielle Flachschliffe. Dabei wird das Klingenblatt nicht auf der gesamten Breite flach geschliffen, sondern erst ab einer unterhalb des Klingenrückens verlaufenden Gratlinie. Die Querschnitte „B“ und „C“ zeigen partielle Flachschliffe, ersterer mit einer mittig verlaufenden Gratlinie, letzterer mit einer hoch angesetzten Gratlinie. Während die mittige Gratlinie quasi den alten Standard repräsentiert, sind hoch angesetzte Gratlinien in den letzten Jahren stark in Mode gekommen. Egal ob man ein Fixed von Sacha Thiel, Bastinelli Creations, Spartan Blades oder einen Folder von Strider in der Hand hält, fast immer besitzen die Messer eine Variante der Drop-Point Klinge mit hoher Gratlinie.

Die Drop-Point Klinge mit Gratlinie kann sowohl einen Flachschliff wie auch einen Hohlschliff besitzen; beides ist möglich und gebräuchlich. Bei dieser Entscheidung setzt der Messermacher die Priorität entweder auf Schneidleistung (Hohlschliff) oder auf Widerstandskraft und leichte Nachschärfbarkeit. In der Herstellung ist die Erzeugung eines gleichmäßigen Hohlschliffs erheblich aufwändiger und fehleranfälliger als ein Flachschliff. Kein Wunder also, dass hohl geschliffene Klingen sich bevorzugt an hochwertigen Messern der oberen Preisklasse finden.

Messerklingen: Wharncliffe und Weehawk

Messerklingen: WarncliffeKlassisch und modern gleichzeitig ist die Wharncliffe Klinge. Angeblich geht diese Klingenform auf die Messer der Matrosen auf Segelschiffen zurück, gesichert ist diese Behauptung allerdings nicht. Typische für die Wharncliffe Klinge ist eine zweite Schneide im vorderen Teil des Klingenrückens. Meistens handelt es sich dabei um eine Fehlschärfe, bei einigen Messern (u.a. Strider) kann die obere Schneide ganz oder teilweise geschliffen sein. Wharncliffe Klingen finden sich häufig bei Zweihandmessern aber auch bei klassischen EDC. Populär wurde die Wharncliffe Klinge in den USA in den 1970er Jahren durch Jody Samson, einen Messermacher und Schwertdesigner. Samson arbeitete in Los Angeles als Designer von Blankwaffen für Hollywood Filme und setzte diese Klingenform in zahlreichen Varianten ein (Conan der Barbar u.a.). Später arbeitete Samson mit und für Les de Asis und Benchmade; die meisten seiner Messer sind Entwürfe mit Wharncliffe Klingen.

Eine Variante der Wharncliffe Klinge ist die Weehawk Klinge, neben Tanto und Bowie die Standardklinge moderner Balisong. Sie unterscheidet sich von der klassischen Wharncliffe Klinge durch einen sanfteren Anstieg der Schneide in Richtung Klingenspitze. Wie auf dem folgenden Bild gut erkennbar ist, verläuft bei diesem Benchmade Messer auch die Gratlinie in einem leichten Bogen.

Messerklingen von Balisong besitzen oft die Weehawk Form

Messerklinge mit Weehawk Form

Die Sheepfoot Klinge hat ihren Namen nicht nach der Form eines Schaffußes, sondern weil Messer mit solchen Klingen früher zum reinigen der Hufe eingesetzt wurden.

Messerklingen: Sheepfoot FormAuch bei dieser Klingenform ist eine Gratlinie vorhanden, unterhalb der  sich ein Flachschliff oder Hohlschliff anschließen kann. Die Sheepfoot Klinge besitzt bei Klingen über drei Zoll Länge kaum einen Vorteil gegenüber Drop-Point oder Clip-Point Klingen. Bei Messern mit sehr kurzen Klingen, kleinen Neckies, Scheckkartenmesssern oder auch bei Spyderco’s „Dog Tag“ werden Sheepfoot Klingen eingesetzt, um aus der kurzen Klinge eine möglichst lange Schneide zu generieren. Die gerade Schneidkante ist eher ein Nachteil dieser Konstruktion, die Gefahr des „festfressens“ ist bei völlig geraden Schneiden höher als bei Messern mit leicht gebogener Schneide.

Von japanischen Blankwaffen leitet sich die Tantõ Klinge ab, die seit Jahrhunderten für Schwerter und Dolche in Japan Verwendung findet. Bei Tantõ Klingen muss man zwischen den traditionellen Formen und modernen Interpretationen unterscheiden. Heute werden sehr häufig Klingen mit zwei in stumpfen Winkel zueinander stehenden Schneiden als Tanto-Klinge bezeichnet, tatsächlich aber handelt es sich dabei nur um eine Variante der klassischen Form. Betrachtet man die Tantõ Klingen der Samurai Schwerter (Wakizashi und Katana) besitzen diese zwischen Schneide und Klingenspitze eine typische Rundung.

Messerklingen: Japanische Tanto FormDie Form einer Tantõ Klinge kann gerade oder leicht gebogen sein, je nach Klingenlänge und Einsatzzweck sind beide Varianten möglich. Kurz vor der Klingenspitze wird ein zusätzlicher Anschliff aufgebracht und die Klinge in diesem Bereich stärker ausgeschliffen. Die Absicht dahinter deckt mit der Idee hinter der Clippoint Klinge, eine schmale und extrem scharfe Vorderseite soll das Durchdringen eines Objektes oder Körpers erleichtern, ohne die Klinge auf ihrer gesamten Länge zu schwächen. Aus dieser Bauform hat sich die American Tanto Klinge entwickelt, bei der eine gerade Schneide die Vorderseite der klinge bildet. Die Zweckmäßigkeit der American Tanto Klinge ist unter Messerfreunden seit jeher umstritten; gleichwohl bietet diese Bauform den Messermachern viel Spielraum für innovative Designs. Eines der ersten in Serie gefertigten Messer mit American Tanto Klinge dürfte das Spyderco Modell C46 gewesen sein.

Messerklingen: American Tanto FormDer Entwurf für dieses Messer stammt aus der Feder von Bob Lum und sorgte bei Erscheinen durch die ungewöhnliche Klingenform für Furore. Heute gibt es kaum einen Hersteller, der kein Modell mit American Tanto Klinge im Angebot hat. Die vordere Schneide ist einem Meißel nachempfunden, eignet sich in der Praxis allerdings kaum für ähnliche Aufgaben. Trotzdem bietet das Konstruktionsprinzip der American Tanto Klinge Raum für unterschiedliche Ansätze, so kann beispielsweise die Klinge einen Hohlschliff und die vordere Klinge einen Flachschliff besitzen. Das Custom von Allen Elishewitz auf dem folgenden Bild zeigt eine American Tanto Klinge mit unterschiedlichen Schliffen.

Messerklingen: Die American Tanto Form hat nichts mit der traditionellen japanischen Tanto-Klinge zu tun

Messerklingen: Die American Tanto Form hat nichts mit der traditionellen japanischen Tanto-Klinge zu tun

Diese Konstruktion ermöglichst eine stabile Spitze, die sich für Arbeiten mit hohen Kraftaufwand eignet und eine extrem dünne und scharfe Schneide der Hauptklinge. Zwar ist die American Tanto Klinge nicht so universell einsetzbar wie zum Beispiel eine Droppoint Klinge aber dafür sehen die Klingen einfach verdammt gut aus …


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