IWA Nachlese – Zehn spannende Messer, Teil 1

Es braucht einige Tage bis der Kopf die auf der IWA 2016 erlittene Reizüberflutung bearbeitet hat. Zehntausend Messer gesehen, tausend fotografiert, hunderte bespielt unter einem Tsunami von Eindrücken begraben worden. So könnte man die Bilanz der IWA Outdoor Classics 2016 in einen Satz zusammenfassen. Viele visuelle und haptische Eindrücke sind bereits verblasst, andere haben sich im Wettstreit der Erinnerungen einen vorderen Platz erkämpft. Genauso riesig wie das Messerangebot war bei einigen Herstellern die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität. Andere haben die in sie gesetzten Erwartungen professionell erfüllt und wieder andere haben positiv überrascht. Zehn Messer, über die sich zu reden lohnt, stelle ich euch heute und im nächsten Blogeintrag vor.

In den täglichen Messeberichten habe ich schon auf das eine oder andere Highlight der IWA 2016 hingewiesen. Von spannend, innovativ und mutig reichen die auf der IWA gezeigten Messer bis zu hausbacken, praxisuntauglich oder sterbenslangweilig. Perfekte Technik und brillante technische Lösungen sind von mäßig scharfer Tristesse oft nur drei Schritte entfernt. Das Wechselbad der Extreme war ständiger Wegbegleiter beim Schlendern durch die Halle 5 und ist zweifellos auch für die Faszination dieser Ausstellung verantwortlich.

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Die nachfolgend angesprochen Messer haben aus ganz verschiedenen Gründen meine Aufmerksamkeit erregt. Definierbare Auswahlkriterien gibt es keine, es reicht, wenn das Messer aus irgendeinem Grund spannend ist. Die Reihenfolge der Erwähnung stellt keine wie auch immer geartete Wertrangfolge dar, deshalb habe ich auf eine Nummerierung verzichtet. Die Messer werden in alphabetischer Folge der Namen ihrer Hersteller aufgelistet.

Chris Reeve Knives: Inkosi

Natürlich habe ich, wie alle Messerfreaks, die Videos und Berichte von der Shot Show verfolgt und mir das neue Produkt von CRK vorwärts und rückwärts reingezogen. Trotzdem eine Überraschung als ich das Messer zum ersten Mal in die Hand nehme: es ist deutlich kleiner als erwartet. Wie viele anderen Messerfreunde auch, hatte ich das Inkosi größenmäßig zwischen Large und Small Sebenza verortet und erlebe eine Überraschung. Mit einer Klingenlänge von 2,75″ Zoll (6,985 cm) ist die Klinge rund einen Zentimeter kürzer als beim Small Sebenza. Die Gesamtlänge von 175 mm ist bei beiden Modellen hingegen fast auf den Millimeter identisch.

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Bild 2: Chris Reeve Knives Inkosi

Nach der Shot Show hat Chris Reeve Knives eine neue Homepage online gestellt und das Small Sebenza findet kaum noch Erwähnung. In der Auflistung der Folder fehlt es und ist nur noch eine Randnotiz im Abschnitt Sebenza 21.  Offenbar hat sich in aller Stille ein Modellwechsel vollzogen. Mit dem TiLock und dem Small Sebenza hatte CRK zwei Folder mit vergleichbarer Größe und Klingenform im Angebot, ein drittes Messer in diesem Segment hätte sicher keinen Sinn gemacht. Die solide Konstruktion des Inkosi, seine höhere und dickere Klinge weisen auf eine Neupositionierung des kleinsten Chris Reeve Messers hin. Mehr als beim Small Sebenza oder TiLock haben wir es beim Inkosi mit einem „Workhorse“, also einem auf alle denkbaren Alltagsaufgaben zugeschnittenen EDC zu tun. Trotz der breiteren Klinge ist das Inkosi insgesamt etwas schmaler als das Small Sebenza. Neue größere und sehr dünne Distanzscheiben zwischen Klinge und Griffschalen ermöglichen ein schmales aber dennoch sehr stabiles Messer.

 

Randnotiz:

Die von James Williams entworfenen Kampfmesser im japanischen Stil („Hisshou“, „Shinbou“ und „Sakimori“) die ich 2015 auf Knife-Blog vorgestellt habe, waren über CRKT und viele Distributoren lange Zeit nicht lieferbar. Erfreulich: eine weitere Charge ist  in unveränderter Qualität produziert worden; in Deutschland sind alle drei Messer über Böker bestell- und (wie mir auf Nachfrage mitgeteilt wurde) auch lieferbar!
Link: Review Hisshou, Shinbu, Sakimori
Link: Interview mit James Williams (dt.)

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Bild 3: Sakimori, Shinbu und Hisshou, drei für alle Fälle!

Medford Knife & Tool: Infraction

Die Firma Medford steht für einen ganz bestimmen Messertyp: wuchtige Folder mit überbreiten Monsterklingen, die beidseits von massiven Titanplatten eingerahmt werden. Medford Folder bringen gerne mal ein amerikanisches Pfund auf die Waage und zerren entsprechend am Hosenträger. Passend zur extremen Bauweise spaltet sich die Messerwelt hinsichtlich Praetorian & Co. in Fans und Gegner. Dazwischen gibt es wenig, entweder werden Messer von MKT geliebt oder gehasst. Zeit zum Umdenken Leute!

Auf der IWA 2016 hat Greg Medford einen Prototypen mit dem Namen „Infraction“ im Gepäck. Ein Framelock Folder in typischer EDC Größe, der schmal und erstaunlich leicht ist. Robust ist das „Infraction“ aber eben nur robust und nicht dafür gebaut, einen Radlader in kleine Teile zu schneiden. Dafür lässt sich das neue MKT Modell bequem in der Hosentasche tragen und ich bin sicher, dass dieses Messermodell in Europa ein Verkaufsschlager wird. Ausgestattet mit einer knapp 5mm starken Titan-Grundplatte, einer Carbon-Griffschale auf der Vorderseite und einer 8,25 cm langen Klinge bringt das Infraction rund 136 Gramm auf die Waage.

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Bild 4: Prototyp des Infraction von Medford Knife & Tool

Bisher existieren erst zehn Prototypen, die Greg und eine Handvoll Auserwählte zur Zeit in der Praxis erproben. Einige kleine Änderungen wird es bis zum endgültigen Serienmodell noch geben. Zum Beispiel wird die Aussparung im Lockarm von der Außenseite nach innen verlegt, damit der Taschenclip nicht an der falschen Stelle auf den Lockarm drückt. Ein weiteres Novum wird es 2016 für alle Messer von MKT geben: der bisher an vielen Modellen verwendete Standardclip wird bei allen neuen Messern durch individuelle Konstruktionen ersetzt.

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Sandrin: Klingen mit 71 HRC

Aus der Nähe von Turin kommt der unbekannte Hersteller Sandrin. Erst vor einem Jahr hat diese Firma begonnen, Messer herzustellen. Bis dahin hat das traditionsreiche Familienunternehmen hauptsächlich Schneidwerkzeuge und Klingen für Industriemaschinen hergestellt. Normalerweise wäre der Auftritt eines neuen Messerherstellers im Bereich Fixed Blades kaum eine Randnotiz wert aber Sandrin kommt mit einem neu entwickelten Klingenmaterial, dass eine Härte von 71 HRC besitzen soll. Ein Fabelwert, der nur von wenigen seltenen und fast unbezahlbaren Damaststählen erreicht wird. Selbst für moderne Hightech Stähle, die auf besonders hohe Härte konzipiert sind wie CPM-M4 oder CPM-D2 ist spätestens bei 64 HRC das Ende der Fahnenstange erreicht.

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Bild 5: Wuchtiges Jagdmesser mit Kohlenstoff-Wolfram-Klinge und Preis um 1.000 Euro

Sandrin betritt mit der 71 HRC Ankündigung auf der IWA machtvoll das internationale Parkett und dürfte sich vor Lizenzanfragen derzeit kaum retten können. Als Selbstvermarkter dürften die Chancen der kleinen italienischen Firma eher bescheiden ausfallen aber als Kooperationspartner gibt es sicherlich Möglichkeiten.

Hinter dem „Stahl“ verbirgt ein gesintertes Kohlenstoff-Wolfram Gemisch also keine Stahllegierung, die einer Wärmebehandlung unterzogen werden muss. Firmenchef Alessandro Sandrin weißt auf umfangreiche Tests hinsichtlich Bruchsicherheit und Zähigkeit seiner Klingen hin, lässt sich aber ansonsten logischerweise kaum Fertigungsdetails entlocken. Ich bleibe vorsichtig skeptisch, denn das Kochrezept der Klingen deutet auf eine größere Nähe zu Keramik als zu klassischen pulvermetallurgischen Stählen hin. Hopp oder Flop? Wenn Sandrin die Quadratur des Kreises dahingehend gelungen sein sollte, dass sie dauerbelastbare, schnitthaltige und zähe Klingen bei völliger Korrosionsbeständigkeit produzieren können, werden sie den Markt kräftig in Bewegung bringen. Vorausgesetzt natürlich, sie haben ihre Patente weltweit wasserdicht abgesichert…

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Bild 6: Clever gemacht: Aufwändige Produktkarten wie bei Chris Reeve unterstreichen die Noblesse des Produkts

Die von Sandrin auf der IWA 2016 ausgestellten Messermodelle rocken den Markt garantiert nicht. Biederes, etwas verstaubtes Design von Messern, die irgendwo in der Mitte zwischen Küchenmessern, Jagdmessern und kleinen Allzweck-Foldern angesiedelt sind. Die mangelnde Erfahrung ist sichtbar, auch wenn das Bemühen ein ordentliches Produkt zu schaffen erkennbar ist. Poppig erscheinen die Griffe aus stabilisierten Holz in bunten Farben. Nicht alle Farbschläge wollen zu den Hightech Klingen passen und lassen die Messer eher billig als wertvoll erscheinen. Negativ fällt außerdem auf, dass die Anpassung der Griffschalen nicht bei allen Messern optimal ist. Einen Kundenkreis für die auf der IWA gezeigten Messer sehe ich nicht.

Eine weitere kleine Anekdote zum Messeauftritt von Sandrin. Ich besuche den Stand zeitig am Freitagmorgen und Alessandro Sandrin nennt mir die Verkaufspreise für seine Messer. Bei happigen 500 Euro soll es losgehen, die größeren Modelle kosten entsprechend mehr. Am Montag tausche ich mich in der Presse-Lounge mit einem Kollegen beim Kaffee aus und er bekam am Sonntagabend Preise genannt, die zwischen einhundert und zweihundert Euro günstiger veranschlagt sind. Da haben offenbar schon einige Messebesucher Feedback zur Preisgestaltung gegeben… 71 HRC schön und gut – bei Design, Marktingkonzept und Preisgestaltung ist noch reichlich Luft nach oben.

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Bild 7: Schön bunt ist der Griff dieses kleinen Sandrin Messers

 

Spartan Blades: Harsey Folder

Die Ankündigung von Spartan Blades seinen bemerkenswerten Akribis Folder durch ein Nachfolgemodell abzulösen, hat wie eine Bombe eingeschlagen. Schon die ersten Bildern von Prototypen haben viele Messerfreunde in Entzücken versetzt und die Startauflage war innerhalb von Minuten ausverkauft. Nur wenige Exemplare des neuen Folders haben Mark Carey und Curtis Iovito mit auf die IWA gebracht und selbst die werden permanent von jammernden Händlern umlagert. Am letzten Tag ist liegt nur noch ein einziger Harsey Folder in der Vitrine und dabei handelt sich um den Prototypen, den Curtis Iovito normalerweise in seiner Hosentasche trägt.

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Bild 8: Der neue Spartaner ist ein vielversprechender Ti-Folder

Die Entwicklung des neuen Folders ähnelt mehr einem Erdbeben denn einer Evolution und in ihrer Erscheinung sind beide Messer so unterschiedlich wie zwei Titan-Framelock Folder nur sein können.  Zwischen Akribis und seinem Nachfolger gibt es so gut wie keine Ähnlichkeiten was darauf schließen lässt, dass man im Hause Spartan Blades mit dem Erstlingswerk Akribis nicht wirklich glücklich war. Gleichzeitig mit dem Erscheinen des neuen Folders ändert Spartan Blades seine Unternehmensstrategie und wird zukünftig nicht nur Standardmodelle, sondern auch „customized knives“ als Einzelstücke oder in Kleinserien anbieten. Der Harsey Folder soll in naher Zukunft auch in limitierten Sonderauflagen mit anodisierten Titan-Griffschalen, farblich abgestimmten Spacern, gravierten oder texturierten Griffschalen verfügbar sein.

Mein erster Eindruck auf der IWA2016 zum Harsey Folder ist rundum positiv. Das Messer ist optisch, haptisch und technisch eine stimmige Entwicklung, Material und Verarbeitung liegen auf dem bekannt hohen Niveau von Spartan Blades. Dieses Messer hat das Potential, auf der Blade Show 2016 einen der begehrten Preise abzuräumen; auf jeden Fall wird dieser Folder in seiner Klasse ein Schwergewicht werden. Allen Interessenten würde ich raten, mit dem Kauf des neuen Messers bis kurz vor Beginn der Blade Show zu warten. Dadurch haltet ihr euch die Möglichkeit offen, einen der (vermutlich seltenen) individualisierten Folder zu ergattern und lauft nicht Gefahr, nach der Show kein Messer mehr zu bekommen, wenn es tatsächlich einen der Preise gewinnen sollte. Auch wenn es für den obersten Platz auf dem Podest vermutlich nicht reichen wird, für die Titel „Knife Collaboration Of The Year“ und „American-Made Knife Of The Year“ muss der Harsey Folder nach derzeitigen Stand als heißer Kandidat gelten. Darüber hinaus sehe ich Spartan Blades als Mitfavorit für die Auszeichnung  „Manufacturing Quality Award“.

Spyderco: Tighe Stick

Spyderco präsentiert wie immer zu Jahresbeginn eine größere Anzahl neuer Modelle. Auch zur IWA 2016 hat Spyderco Chef Eric Glesser alle auf der Shot Show und dem Spyderco Meet in Amsterdam gezeigten Modelle mitgebracht. Nachdem die Firma aus Golden in den letzten Jahren viele Messer mit kleinen Klingen gezeigt hat, sind diesmal wieder ein paar „richtige“ Messer im Gepäck. Das bemerkenswerteste Modell der aktuellen Spyderco Neuvorstellungen entstammt einer Kooperation mit Brian Tighe. Die Customs von Brian Tighe sind hinsichtlich Formgebung und Gestaltung der Griffflächen legendär und auch das „Tighe Stick“ macht in dieser Hinsicht keine Ausnahme.

Spyderco Tighew Stick

Bild 9: Aufwändiger geht’s nicht; die Titan-Griffschalen sind bogenförmig tief ausgefräst

Mit 234 mm Gesamtlänge gehört das Tighe Stick zu den großen Foldern. Die Klinge misst rund 4 Zoll und die Klingenstärke beträgt 3,5 mm. Beide Griffschalten sind aus Titan und bilden mit der stark geschwungenen Klinge eine harmonische Linie. Ein Messer für Männerhände. Der Hingucker an diesem Messer ist jedoch die aufwändige Bearbeitung der Griffschalen. Typisch für Brian Tighe ist das futuristische 3D Muster, das nur mit Spezialmaschinen gefräst werden kann. „Viele, viele Jahre„, diktiert mir Eric Glesser stolz in mein Aufnahmegerät, „hatten wir dieses Design in der Schublade und konnte es nicht produzieren, weil es keine Maschinen gab, die das aufwändige 3D Muster in Serie herstellen konnten.“ Nun ist dieser Entwurf Realität geworden und ich bewundere die Risikobereitschaft von Spyderco, mit dem Tighe Stick in Serie zu gehen.

Spyderco Tighew Stick2

Bild 10: Ob das Tighe Stick von der Messerszene angenommen wird ist fraglich

Brian Tighe gilt nicht ohne Grund als einer der größten Künstler der Messerszene. Er ist ein Avantgardist und sein professorales Äußeres korrespondiert perfekt mit seinen wegweisenden Designs. Über die Gebrauchseigenschaft macht sich Brian Tighe eher beiläufig Gedanken, für ihn zählen Form und die Harmonie der Linienführung. Auf die Frage, ob das Tighe Stick als Jagdmesser oder eher als taktischer Folder gedacht ist und welche besondere Funktion sich aus der Klingenform ergibt, schüttelt Brian Tighe nur den Kopf. Ganz unumwunden gibt er zu, dass die Klingenform aus künstlerischen Aspekten entstanden ist und keinerlei Gedanke an einen beabsichtigten Gebrauchszweck dahinter steht.

Es ist eher ein Messer für die Vitrine als für die Hosentasche. Knapp 500 Dollar beträgt der MSRP des Tighe Stick, das bedeutet nach dem in den USA üblichen Abschlag von 30 Prozent einen Straßenpreis um 350 Dollar. Der Materialeinsatz hinsichtlich Titan und dem CPM-S90V Klingenstahl ist beträchtlich, Fertigung und Qualitätskontrolle sind, wie schon gesagt, überdurchschnittlich aufwändig. Der Preis geht insofern in Ordnung aber ob sich viele Kunden für dieses Messer finden oder ob es eines Tages in Onlineshops verramscht wird, muss sich zeigen. Auf jeden Fall ein spannender Entwurf von zwei mutigen Männern.


Alle genannten Marken, Warenzeichen, Logos und Namen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Bildnachweis:

Bild 4: Medford Knife & Tool, USA
Bilder 5,6,7: Mark Hohmann, Deutschland
Bild 8: Curtis Iovito, Spartan Blades, USA
Alle andern Bilder sind Eigentum von Knife-Blog Media.

 

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