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Handgemachte Messer von Eckhard Schmoll

Der Begriff „Messermacher“ ist weit gesteckt. Die Spanne reicht vom marketing-orientierten Werkstattleiter mit zahlreichen Mitarbeitern bis zum kreativen Geist, der im Hobbykeller dem Messermachen aus Passion nachgeht. Müsste man Messermacher Eckhard Schmoll eingruppieren, würde man ihn ohne Zweifel der zweiten Kategorie zuordnen. In einem Keller im unterfränkischen Miltenberg entstehen pro Jahr etwa 30 Taschenmesser, die keinen Vergleich mit Produkten aus den namhaften, neonbeleuchteten Werkhallen dieser Welt fürchten müssen. Folder von Eckhard Schmoll sind seit Jahren eine feste Größe auf dem Markt handwerklich hergestellter Messer in Deutschland.

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RAIDOPS Centauro 2017 – Folder für Taktiker

RAIDOPS gehört eindeutig zu den grauen Eminenzen der Szene. Selbst viele langjährige Messerfans besitzen nur Wissensfragmente über die Firma aus Südkorea. Ab 2006 stellte Firmengründer und Messermacher Kim Nam Deuk in Handarbeit Fixed Blades her und erwarb mit diesen Messern weltweit Anerkennung. Aus persönlichen Gründen ruhte die Produktion von ab Anfang 2014 bis Mitte 2015, dann kamen die Südkoreaner mit neuer Website und spannenden Messern zurück. Die 2017er Version des taktischen Folders „RAIDOPS Centauro” wird heute zeigen, ob das Comeback gelungen ist.

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Roland Lannier – Modell „Spring Heeled Jack“ im Review

Es scheint fast so, als wäre 2017 der Sommer der Messermacher auf Knife-Blog. Obwohl keine Häufung beabsichtigt war, reiht sich ein Review ans Nächste. Schon wieder liegt ein handwerklich hergestelltes Messer eines noch relativ unbekannten Messermachers aus Frankreich auf dem Tisch. Die Rede ist von Roland Lannier. Sein Markenzeichen sind aufwändig verarbeitete Zweihandmesser, die hohe handwerkliche Qualität mit einer ganz eigenen Fantasiewelt verknüpfen. Auch wenn seine Messer zu thematischen Serien gehören, macht sie ihr individuelles Design zu Einzelstücken. Eine neue Serie von handgearbeiteten Messern hat Roland Lannier erst kürzlich präsentiert, Knife-Blog stellt zwei Exemplare vor.

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Compagnon fidel – Custom Folder von Romain Bignon

Normalerweise berichte ich auf dem Blog über die großen Namen der Messerbranche, internationale Firmen, bekannte deutsche Messermacher oder legendäre Custom Maker aus den USA. Namen, die jeder kennt. Ab und zu wird diese Routine unterbrochen und auf dem Tisch liegt ein Messer, dessen Macher den meisten Lesern unbekannt sein dürfte. In der vergangenen Woche war es Newcomer Toni Tietzel, in dieser Woche werden vermutlich noch weniger Leser den Mann hinter dem Messer kennen. Es geht um den französischen Messermacher Romain Bignon. Bekannt oder noch nicht – ein Blick auf die Messer des Franzosen lässt diese Frage zur Nebensächlichkeit werden.

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Flipper aus China: WE Knife 612F im Review

„Messer aus China!“. Dieser Satz hat seinen Schrecken längst verloren. Der Ruf chinesischer Messer hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, nachdem zahlreiche Firmen aus dem Reich der Mitte durch Qualität und eigenständige Designs überzeugt haben. Anfang 2016 gelang einem weiteren chinesischen Messerhersteller der Durchbruch in Europa: WE Knife. Innerhalb weniger Monate konnte sich die Firma aus Guandong mit ausgefallenen Designs auf sich aufmerksam machen. Allerhöchste Zeit, ein Messer von WE Knife im Knife-Blog Praxistest unter die Lupe zu nehmen.

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Tukan von Aleksandr Cheburkov im Review

Mit einem Semi-Custom auf Basis seines Modells „Russki” hat Aleksandr Cheburkov Ende März 2017 eine der seltenen 100 Prozent Wertungen bei Knife-Blog abgeräumt. Seitdem sind viele Messerfans auf die Folder aus Russland aufmerksam geworden. Natürlich stellt sich die Frage, ob auch andere Messer der kleinen russischen Manufaktur dieses Qualitätsniveau erreichen. Heute liegt mit dem Modell Tukan ein klassisches Einhandmesser auf dem Tisch. Anodisiertes Titan, Zladinox Klinge und Inlays aus Timascus bilden die Zutaten. Wie bei fast allen Foldern aus der Manufaktur von Cheburkov, läuft auch die Klinge des Tukan in einem Kugellager.

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Zero Tolerance ZT 0095BW Review und Praxistest

Zero Tolerance hat sich im Lauf des letzten Jahrzehnts vom Newcomer bis in die Spitze der internationalen Messerszene emporgearbeitet. Viele ZT-Modelle haben neue Impulse gegeben oder sogar Geschichte geschrieben. Das Zeug zum Dauerbrenner hat auch das ZT 0095BW, das in seinem Blackwash Finish recht unspektakulär daherkommt aber viele optische und technische Qualitäten mitbringt. Höchste Zeit, das unscheinbare ZT 0095BW im Knife-Blog Praxistest auf die Probe zu stellen.

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Böker KMP22 – Charles Marlowe Design bei Böker

Egal ob Anfänger oder alter Hase: wenn man einem Messerfreund den Namen „Marlowe“ zuruft und nach einer Assoziation fragt, werden die meisten auf den Bourbon-trinkenden, desillusionierten Privatdetektiv aus Raymond Chandlers Romanen verweisen. Nur selten wird man den Namen Charles Marlowe hören. Dessen Ruhm beschränkt sich fast ausschließlich auf die amerikanische Messerszene. Die Heinr. Böker Bauwerk GmbH stellt mit dem Modell Böker KMP22 in diesen Tagen allerdings bereits das vierte Messer aus der Zusammenarbeit mit dem Custom Maker aus Nebraska vor.

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Spyderco Advocate C214TIP von Gayle Bradley im Review

Kaum ein Hersteller in der Messerszene hat einen ähnlich hohen Output an neuen Modellen wie die amerikanische Firma Spyderco. Rund 50 neue Messer, Sprint-runs oder Exclusives werden Jahr für Jahr in Colorado vorgestellt. Selbst ausgemachte Spydie-Fans haben Mühe, die Neuvorstellungen lückenlos zu verfolgen und schnell hat man ein neues Modell übersehen. Keinesfalls übersehen sollte man das Spyderco C214 TIP „Advocate“, ein Flipper aus der Feder des texanischen Messermachers Gayle Bradley.

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Assisted Opener Kershaw Link im Review

Mit dem Modell „Link“ hat Kershaw bereits seit einiger Zeit ein erfolgreiches Messer im Preissegment deutlich unter 100 Dollar im Programm. Nun kommt Farbe ins Spiel. Für das Modelljahr 2017 hat Kershaw eine optisch aufgewertete Variante des „Link“ mit anodisierten Aluminiumgriffschalen in „Navy Blue“ präsentiert. Mit einer Klingenlänge von 8.4 cm empfiehlt sich das Kershaw Link als EDC, doch kann das nur knapp 70 Euro teure Messer auch qualitativ überzeugen?

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