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IWA Outdoor Classics 2017 – Tops und Flops

Neben zahlreichen kleinen Ausstellern und Newcomern haben auch viele Große der Messerbranche die Gelegenheit genutzt, sich bei der IWA Outdoor Classics 2017 dem internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Einige Highlights, vor allem hinsichtlich kleiner und eher unbekannten Aussteller, habe ich bereits während der Messe vorgestellt. Viele positive Überraschungen aber auch einige handfeste Enttäuschungen sind bei den bekannten Namen zu verzeichnen. Die Tops und Flops der IWA Outdoor Classics 2017 von „A“ wie Anton Lennartz bis „Z“ wie Zero Tolerance.

Fangen wir gleich mit „A“, AntonTony“ Lennartz an, der immer für ein neues, praxisorientiertes Produkt für den Outdoor-Bereich gut ist. Im vergangenen Jahr wurden auf der IWA sein Neck-Knife (Knife-Blog Review) sowie das German Expedition Knife (GEK) vorgestellt. In diesem Jahr hat Tony ein noch viel heißeres Eisen im Feuer: eine zerlegbare Multifunktionsaxt. Der Arbeitstitel dieses Projekts lautet „Travel-Axe“ und schon der Name macht deutlich, wohin die „Reise“ geht. Noch gibt es das Produkt nicht im Handel, am IWA Samstag gab es noch nicht einmal einen Produzenten. In einem Koffer transportierte Tony einen handgefertigten Prototyp seiner Travel-Axe, den er abseits des Messetrubels einigen Freunden und Vertrauten präsentierte.

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Zurzeit läuft die Eintragung des Geschmacksmusters, daher kann ich noch keine Bilder veröffentlichen, aber ich kann euch versichern, dass Anton Lennartz ein hochinteressantes Produkt auf die Beine gestellt hat. Axtkopf und Stiel lassen sich in zwei Sekunden verbinden oder trennen und dennoch ist die Axt genauso stabil als wäre sie aus einem Stück. Zudem ist der Axtkopf auf charakteristische Weise geformt, so dass er für eine Vielzahl von Aufgaben eingesetzt werden kann. Während ich die „Travel-Axe“ kurz in einer stillen Ecke erprobe, leuchten Tonys Augen und man merkt sofort, welches Feuer in ihm für seine Neuentwicklung brennt. Einerseits steckt mich Tonys Enthusiasmus an, andererseits ist der „Travel-Axe“ Prototyp so überzeugend, dass ich ihn nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Die Anwendungsmöglichkeiten reichen von der klassischen Spaltaxt über ein universelles Survivaltool bis zum tactical Warfare. Tonys Entwurf ist ungewöhnlich, vielseitig, extrem stabil, praxistauglich und geht im Gegensatz zu Tactical Tomahawks als reinrassiges Werkzeug durch. Zerlegt im Rucksack ist sie nicht einsatztauglich und umgeht dadurch alle Restriktionen hinsichtlich eines Trageverbots. Am Sonntag konnte Tony auf der IWA einen Produzenten finden, der seine Produktidee begeistert aufnahm. Seitdem laufen die Vorbereitungen für die Serienproduktion auf Hochtouren. Sowie ein Prototyp verfügbar ist, werde ich der „Travel-Axe“ ein ausführliches Review widmen.

IWA Outdoor Classics 2017: Spyderco

Unter dem Zeichen der Spinne ist in diesem Jahr eine ganze Reihe sehr interessanter Messer am Start. Im vergangenen Jahr habe ich keinen Hehl daraus gemacht, dass mich die Neuvorstellungen von Spyderco nicht vom Hocker gerissen haben, aber in diesem Jahr ergibt sich ein ganz anderes Bild. Die schlechte Nachricht für alle Nirvana Fans zuerst: das Produkt läuft in Kürze aus. Wer sich das markante Messer mit dem Monocoque-Rahmen aus Titan leisten will, sollte sich jetzt auf die Suche nach einem günstigen Angebot machen. Inzwischen hat sich der Preis bei Internethändlern auf unter 400 Euro eingependelt, so dass hinsichtlich des Preis-Leistungsverhältnisses keine Bedenken mehr geltend gemacht werden können. Die gute Nachricht lautet: hinter verschlossenen Türen werkelt Spyderco bereits kräftig an einem Nachfolger…

Das Advocate war Hingucker bei Spyderco auf der IWA Outdoor Classics 2017

Bild 2: Spyderco Advocate

Das bemerkenswerteste Messer der diesjährigen Spyderco Kollektion ist ein Flipper aus der Feder des Texaners Gayle Bradley. Das Messer mit der SKU C214TIP hört auf den Klarnamen „Advocate“ und ist nicht nur ein typischer Spyderco Folder im besten Sinne, es ist eindeutig auch der bisher beste Folder von Gayle Bradley und möglicherweise sogar einer der besten Folder von Spyderco überhaupt. Das Advocate™ lässt sich wie jeder andere Folder von Spyderco mit dem Daumen öffnen, ist aber in Wirklichkeit ein reinrassiger Flipper. Zwischen Kugellagern läuft die 89 mm lange Klinge aus Gayle Bradleys Lieblingsstahl CPM-M4 geschmeidig und ohne Kraftaufwand ins Lock. Die Oberfläche beider Titan-Griffschalen ist aufwändig gefräst und erinnert entfernt an die Struktur einer Orangenhaut. Ein Review des „Advocate“ wird in Kürze bei Knife-Blog erscheinen.

Ein weiterer Hingucker bei Spyderco ist das D’ALLARA 3. Dieser Folder verfügt über eine 86 mm lange Klinge aus CPM-S30V und verriegelt über das von Spyderco patentierten Ball Bearing Lock. Der ergonomisch geformte Griff bildet einen dezenten Bogen mit der flachgeschliffenen „Utilitarian Drop-Point“ Klinge; die Kombination verleiht dem Messer ausgezeichnete EDC-Qualitäten. Das D’ALLARA ist nach dem Polizeibeamten und Spyderco-Fan John D’Allara benannt, der beim Terrorangriff auf das WTC 2001 sein Leben verlor. Männer wie John D’Allara nicht zu vergessen, sondern ihr Andenken durch geeignete Produkte zu stärken ist ein Beispiel, wie positiv die Namensgebung bei Messern gestaltet werden kann.

Das Spyderco D'Allara auf der IWA Outdoor Classics 2017

Bild 3: Das Modell D’Allara 3 ist nach einem Polizisten benannt, der beim Terrorangriff auf New York 2001 sein Leben verlor.

Die Parade bei Spyderco geht mit dem C215G „Euro-Edge“ weiter, ein Design von Altmeister Ed Schemp in gewohnt souveräner Qualität. Mehr als ein Dutzend Neuvorstellungen, einschließlich des neuen Küchen-Allrounders „Utility-Knife-6“, sind 2017 bei Spyderco einer genauen Betrachtung wert. Allein die Aufzählung der Messer würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Spyderco hat den Generationenwechsel offenbar gut verkraftet und darf den Blick wieder optimistisch in die Zukunft richten. Alle interessierten Messerfans sollten einen Blick in die Rubrik „New“ auf der generalüberholten und deutlich attraktiver gestalteten Spyderco Homepage werfen.

IWA Outdoor Classics 2017: CRKT

Die 2017er Messerkollektion der Firma aus Tualatin ist für mich die Enttäuschung in der Halle 5. Kein einziges spektakuläres Messer, kein einziges Highlight, stattdessen Hausmannskost und biedere Budget-Produkte. Den typischen CRKT-Spirit suche ich vergebens. Unweigerlich entsteht der Eindruck, dass sich CRKT nach der Präsentation des Homefront™ in einen kreativen Winterschlaf begeben hat (CRKT Homefront Review).

Ein Licht am Ende des Tunnels wird dennoch erkennbar: gleich mehrere Messermodelle mit der patentierten Zerlegetechnik des Homefront™ sind zurzeit in Vorbereitung. Dabei handelt es sich allerdings nicht um komplett neue Designs, sondern Varianten des Homefront in einer Version für Jäger und einem Modell mit Tanto-Klinge und Serrations unter der Bezeichnung „Homefront-Tactical“. Keines dieser Modelle ist als Prototyp auf der IWA zu sehen.

Ein Messer der 2017er CRKT Vorstellungen ragt aus der Masse zumindest optisch heraus: ein harmonisch gestyltes Fixed mit dem Namen Rakkasan™. Der Entwurf stammt von Austin McGlaun, der nicht als gelernter Messerdesigner, sondern als Kriegsveteran ein ansehnliches Messer realisiert hat. Mit 12,4 cm Länge fällt die mit einem leichte Recurve versehene Klinge allerdings dem §42a WaffG zum Opfer. Als Klingenstahl kommt der Carbonstahl SK5 mit einer Härtung zwischen 55 und 58 HRC zum Einsatz – eine Wahl, die bei mir mehr Fragen als Antworten hinterlässt.

Am Stand von CRKT domiiert Langeweile bei der IWA Outdoor Classics 2017

Bild 4: Brauchbares Einsatzmesser mit lustigem Namen: Rakkasan von CRKT

Auch die Namensgebung für dieses Messer gibt mir Rätsel auf. Als „Rakasan“ kennt man den intensiv blauen Zusatz in Chemie-Toiletten von Verkehrsflugzeugen, der für die Zersetzung des biologischen Materials und die Geruchsbegrenzung zuständig ist. Sollte das Ablassventil undicht sein, tritt das während des Fluges unweigerlich entstehende Gemisch aus und fällt als „Blue Ice“ zu Boden. Kein Spaß für die Betroffenen – als Messerdesigner hätte ich diese Namensgebung garantiert nicht abgezeichnet…

Definitiv kein „Bäm“ bei CRKT; so wandert der Blick des Messerfans in diesem Jahr zur Konkurrenz.

IWA Outdoor Classics 2017: SOG

Wie in den Vorjahren ist der amerikanische Hersteller SOG mit einem Querschnitt durch sein großes Produktangebot auf der IWA. Der Stand ist hochkarätig besetzt, CEO Joe Mc Swiney und Vize President Scott Sherwood stehen den Besuchern höchstpersönlich Rede und Antwort. Hier wird sofort klar, die Firma hat eine Intention und betrachtet die Messeteilnahme nicht nur als lästiges Pflichtprogramm.

Besonders innovativ und einzigartig ist die neue Multitool-Familie „Baton“ von SOG. Wer das Baton nicht kennt, würde in dem schmalen, kantigen Stab alles Mögliche nur keinen halben Werkzeugkasten vermuten. Die Konstruktion aus anodisiertem Aluminium lässt sich in der Mitte auseinanderziehen, umklappen und schon hält man eine stabile Zange in der Hand. Jedes der vier Modelle (Q1 -Q4) ist mit anderen Werkzeugen bestückt, so dass jeder Anwender ein für seine Bedürfnisse passendes Tools finden kann.

Neue Multitools von SOG auf der IWA Outdoor Classics 2017

Bild 4: Die vier neuen Multitools von SOG hören auf den Namen „Baton“ und verbergen ihr Innenleben gekonnt.

Das Outfit der Tools in Grau-Schwarz wirkt edel; die Erscheinung ist dezent und würde auch im Büroalltag nicht negativ auffallen. Natürlich lässt sich jedes der Tools auch als Tactical Pen einsetzen. Die Klingen aus chinesischen Standard-Stählen verriegeln und lassen sich mit einer Hand öffnen, wir haben hier also das gleiche Problem mit dem unseligen §42a WaffG wie bei vielen anderen Multitools. Allerdings würde kaum ein Außenstehender in den Werkzeugen eine Klinge vermuten. Mein erster Verdacht, die Tools könnten wenig stabil und nicht belastbar sein, hat sich zumindest beim Testen am Messestand von SOG nicht bestätigt. Vielleicht erscheint demnächst ein Review zu einem dieser Werkzeuge.

IWA Outdoor Classics 2017: Cold Steel

Der amerikanische Anbieter Cold Steel hat nicht nur exakt den gleichen Messestand wie im vergangenen Jahr, sondern diesen auch an der exakt gleichen Stelle aufgebaut. Auf großen Bildschirmen laufen in Endlosschleifen die typischen Cold Steel Videos. Männer mit martialischen Aussehen und grimmigen Gesichtern schlagen mit Macheten, Schwertern, Messern, Äxten und sonstigen Werkzeugen auf von der Decke hängende Fleischbrocken ein.

Seit langem frage ich mich, was uns Cold Steel mit diesen Videos eigentlich sagen will. Eine hohl ausgebeinte Schweinekeule mit zwei oder drei Schlägen in Stücke zu hauen ist keine Leistung und würde jedem Metzger nur ein müdes Lächeln ins Gesicht zaubern. Tote Muskulatur und fehlende Knochen sind als Beweis für die Leistungsfähigkeit eines Messers als Hiebwaffe nicht wirklich geeignet. Auf mich wirken die verkrampften, pseudo-martialischen Videos eher abstoßend und wenig zeitgemäß. Aber über Geschmack kann man ja bekanntlich streiten…

"Same procedure as last year", nichts Neues bei Cold Steel auf der IWA Outdoor Classics 2017

„Same procedure as last year“, nichts wirklich Neues bei Cold Steel auf der IWA Outdoor Classics 2017

Bei den Messern ist das Bild bei weitem nicht so abwechslungsreich. Viele einfache Qualitäten von begrenzter Originalität und aus chinesischer Massenfertigung liegen zur Begutachtung aus. Trotzdem hat auch der Stand von Cold Steel einige echte Highlights zu bieten. Mit den Serien Warcraft Tanto und Magnum Tanto, die jeweils Messer mit unterschiedlichen Klingenlängen umfassen, hat die amerikanische Firma zwei respektable Messerserien im Angebot. Als Klingenstahl kommt CPM-3V zum Einsatz. Da der Stahl nicht korrosionsträge ist, sind alle Klingen DLC beschichtet. Die Verarbeitung der Messer ist ausgezeichnet und auch die mitgelieferten Kydex-Scheiden können qualitativ überzeugen. Ganz klar: wenn Cold Steel will, dann können sie auch, trotzdem gehört ein großer Teil der Exponate in die Kategorie Kitsch und Krempel.

IWA Outdoor Classics 2017: Zero Tolerance / Kershaw

Im Gegensatz zu manch anderen Aussteller bringt Zero Tolerance auch zur IWA Outdoor Classics immer hochkarätige Exponate und Prototypen mit. In diesem Jahr liegen die gesamten Prototypen für 2017 auf dem Tisch. Verständlicherweise herrscht striktes Fotoverbot, obwohl die Messer außer beim Finish und marginalen Details bereits weitgehend den kommenden Serienmodellen entsprechen. Es sind einige Detaillösungen, die nicht vorab geleakt werden sollen und so viel kann ich jetzt schon verraten: Zero Tolerance hat viele technische Finessen in seine diesjährigen Neuvorstellungen eingearbeitet.

Der patentierte Sub-Framelock wird ebenso eine Rolle spielen, wie aufregende Materialkombinationen und traumhaft schöne Varianten von Carbon-Griffschalen. Bei Letzteren hat sich Zero Tolerance ein paar optische Highlights einfallen lassen, die das Zeug zum Trend haben. Ein guter Grund, den Schleier nicht bereits ein halbes Jahr vor der Veröffentlichung des Messers zu lüften. Zwar kann man alle neuen Messer bereits auf der Homepage von Zero Tolerance sehen, die Fotos sind allerdings stark bearbeitet und bilden die Messer nicht lebensecht ab. Die Carbon-Griffschalen mit blauen (ZT0850) oder bronzefarbenen (ZT0460) Strängen sind so abgebildet, dass kein Konkurrent auf die tatsächliche Machart Rückschließen kann.

Zero Tolerance stellt seine Messer auf der IWA Outdoor Classics 2017 dem europäischen Fachpublikum vor

Les George (ZT0920), Todd Rexford (ZT850, ZT0801Ti), Dmitry Sinkevich (ZT850, 0450CF) und Gus T. Cecchini (ZT0055) sind die federführenden Designer der Modellgeneration 2017. Besonders erwähnenswert ist die Zusammenarbeit von Todd Rexford und Dmitry Sinkevich beim Modell ZT0850. Wenn sich zwei Hochkaräter zusammentun, darf man auf das Ergebnis gespannt sein und nach einjähriger Entwicklungszeit ist das Experiment gelungen. Schon die Silhouette des Messers zeigt nicht nur lupenreine „ZT-Gene“, es zeigt auch die Handschrift beider Designer. Aus dem Rahmen fällt dieses Messer trotzdem: es ist kein Flipper, sondern ein klassisches Einhandmesser. Selbst für gestandene Messerprofis bei Zero Tolerance ist der „Non-Flipper“ eine Herausforderung, da er doch einen ganz ungewohnten motorischen Ablauf beim Öffnen erzwingt. Alle „Manual Opener“ werden dem Messer jedoch eine perfekte Geometrie und gutes Handling attestieren. Für mich ist das ZT0850 das Highlight in der 2017er ZT-Generation; sowie das Messer in den Handel kommt, ist auf Knife-Blog ein Review geplant.

Neu an Bord der ZT-Designmannschaft ist der Brasilianer Gus T. Cecchini von GTC Knives. Wer die Website von GTC Knives nicht kennt, sollte sich dort die Kreationen von Gus ansehen. Viele seiner Messer sind regelrechte Orgien aus Formen und Farben, die sich zu einem harmonischen Ganzen verbinden und in perfekter Verarbeitungsqualität hergestellt werden. Das von ihm entworfene ZT0055 besitzt eine ungewöhnliche und komplizierte Linienführung, was dem Messer einen Touch von „Star Wars“ verleiht. Die Klinge ist gleichzeitig American Tanto und auch wieder nicht, viele Linien und Winkel der Klinge finden sich auf dem Griff wieder. Das ZT0055 ist trotz seiner Optik weder eine Designstudie noch ein „spaciges“ Messer mit eingeschränkter Gebrauchsfähigkeit. Im Gegenteil, beim ZT0055 verbindet sich ein ergonomisch perfektes Werkzeug mit sehr guten EDC-Eigenschaften und einzigartigem Design. Meisterleistung!

Eine spannende Modellpalette hat Kershaw mit zur IWA Outdoor Classics 2017 gebrachtAuch Schwesterfirma Kershaw ist mit einem breiten Angebot auf der IWA 2017 vertreten. Das oben abgebildete Natrix ist eine Budget-Variante des Zero Tolerance Erfolgsmodells ZT0770. Auch in diesem Jahr präsentierte Kershaw ein breites Angebot interessanter Messer mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Neu im Portefolio ist auch das Modell „Pub“, ebenfalls eine Entwicklung von Dmitry Sinkevich. Das Pub schlägt eine Brücke zwischen Messer und Tool; neben einer 4,1 cm langen Klinge stellt es einen Flaschenöffner, einen Schraubendreher, ein Mini-Hebelwerkzeug (Pry Bar) sowie eine Öse zum Anhängen von Schlüsseln bereit. Das Pub ist in Versionen mit schwarzer oder blauer G-10 Griffschale und in der Spitzenversion mit einer Carbon-Griffschale erhältlich. Die Preisempfehlung liegt je nach Modell zwischen 20 USD und 30 USD womit bewiesen ist, dass nützliche und formschöne Tools nicht unbedingt ein kleines Vermögen kosten müssen. Auch Kershaw war eine der positiven Überraschungen auf der IWA 2017!


Alle genannten Marken, Warenzeichen, Logos und Namen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.

Bildnachweis:

Bild 2 und 3 sind Fotomontagen unter Verwendung von Pressefotos von Spyderco.
Bild 4 ist Eigentum von CRKT.
Die Urheberrechte aller Bilder liegen bei den angegebenen Eigentümern oder beim Autor.

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