Am Anfang war Reate. Dann folgten Kizer Cutlery und WE Knife. Mit Bestech und TUYA Knife betraten vor kurzer Zeit zwei weitere potente Hersteller aus China die Bühne. Defcon Bladeworks und andere Startups stehen in den Startlöchern und möchten ebenfalls auf dem europäischen Markt Fuß fassen. Dabei üben die chinesischen Hersteller massiven Preisdruck auf das mittlere und untere Preissegment aus, was zu der Frage führt, ob günstige Preise durch einen Verzicht auf Materialqualität und Verarbeitung erreicht werden. Zeit für den Messertest Flipper 2019 mit fünf Titan Framelock Foldern von fünf Herstellern aus dem Reich der Mitte.

Inhalt und Übersicht

„Konkurrenz ist gut fürs Geschäft“, lautet eine alte Kaufmanns(binsen)weisheit und doch steckt in dem scheinbaren Widerspruch viel Wahrheit. Auch wenn alle chinesischen Hersteller um den gleichen Kundenkreis buhlen, hat die Breite Ihres Angebots viele andere ausländische Hersteller spürbar zurückgedrängt.

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Provokant formuliert könnte man sagen: „Die Dominatoren von gestern sind die Randfiguren von heute“.

Nur im Segment der hochwertigen Midtech-Messer und Semi-Customs konnte China bisher keine nennenswerten Marktanteile in Europa erobern, aber ob dieser Zustand dauerhaft sein wird, ist äußert fraglich.

Am Messertest Flipper 2019 nehmen fünf Folder aus China teil. Alle besitzen eine Grundplatte aus Titan und einen Framelock. Alle liegen im Preisbereich zwischen rund 160,- und 299,- Euro. Alle fünf sind klassische Flipper, geben also ihre Klingen nach einem Fingerdruck auf einen Kicker an der Klingenwurzel frei. Keines der Messer besitzt einen Klingenheber oder lässt sich als Frontflipper öffnen.

Teilnehmer Messertest Flipper 2019

In einem Punkt unterscheidet sich das WE Knife Deacon von seinen Konkurrenten: Während die Rahmen der Messer von Bestech, Tuya, Kizer und Defcon aus Titan bestehen, besitzt das Deacon Griffschalen aus Carbon, die auf Linern aus Titan sitzen. Auch auffällig ist, dass vier der fünf Messer einen speziell gestalteten, zum Messer passenden Clip aus Titan besitzen. Nur das Kizer Shoal, vom Erscheinungsdatum her das älteste Modell in diesem Vergleichstest, besitzt einen recht einfach gestalteten, geraden Taschenclip.

Die technische Ausstattung der drei Messer ist vollständig. Alle Klingen laufen in Kugellagern und die Lock Bars weisen sowohl einen Stahleinsatz gegen Verschleiß wie auch einen Überdehnschutz auf. Alle fünf Messer habe ich einige Wochen, das Kizer Shoal und das TUYA Knife Talon sogar einige Monate als EDC getragen. Die während dieser Zeit gesammelten Erfahrungen fließen in die Beurteilung mit ein.

In den fünf folgenden Abschnitten stelle ich die Messer vor und weise auf ihre Besonderheiten hin. Am Ende jeder Vorstellung befindet sich eine Kurzbewertung; Vergleich und abschließende Bewertung finden sich am Ende des Artikels im Abschnitt „Messertest Flipper 2019 – Fazit“. Zugegeben, der Wertungspunkt „Swag“ ist etwas unkonventionell. Er steht für den „must have“ Faktor steht oder anders gesagt: „Wie geil ist das Messer und wie viel Spaß macht es im täglichen Gebrauch.“

Die Reihenfolge der Vorstellung erfolgt in alphabetischer Reihenfolge der Hersteller.

Bestech Knives Ornetta

Bestech Knives gehört zu den Herstellern, die schon beim ersten Auftritt in Europa viel Aufmerksamkeit erzeugten und viele Messerfans für sich begeistern konnten. Seitdem hat die Firma eine beeindruckend große Produktpalette entwickelt. Dabei wurden Anregungen aus Europa zu Design und Funktionalität aufgenommen und in der für chinesische Firmen typischen Geschwindigkeit schon in die nächste Modellreihe übernommen.

Messertest Flipper 2019 - Bestech Ornetta
Messertest Flipper 2019 – Bestech Ornetta

Das Ornetta gehört fraglos zu den Top-Modellen von Bestech Knives und zeichnet sich durch ein ungemein detailreiches Design aus. Die Titan-Griffschalen sind gleichmäßig anthrazitgrau anodisiert; das einzige Farbelement sind die bronzefarbenen Buchsen der Achsschraube. Das Messer wirkt ungemein wertig und erinnert in diesem Punkt an frühere Modelle von Zero Tolerance. Sowohl im geöffneten wie auch im geschlossenen Zustand besitzt das Bestech Ornetta eine äußerst harmonische Linienführung, wobei das in eine tiefe Kehlung übergehende Langloch in der Klinge zu den bestimmenden Design-Elementen gehört.

Form ohne Funktion finden wir häufig in der Messerszene doch in diese Kategorie gehört das Bestech Ornetta nicht. Die Handlage ist ausgezeichnet und der Griff ist lang und breit genug, um eine mittelgroße Männerhand auszufüllen. Die starke Rundung der Griffschalen und das Fehlen scharfer Kanten lassen das Messer geradezu mit der Faust verschmelzen.

Die Klinge aus M390 besitzt ein gleichmäßiges Blackwash-Finish und verfügt über eine bogenförmige Schneide, ohne einen einzigen geraden Abschnitt. Dadurch liegt nur immer ein sehr kurzer Bereich der Schneide auf dem Schnittgut an, wodurch der ohnehin sehr scharfe Anschliff noch giftiger wirkt.

Defcon Bladeworks – Jungle Knife (TF3334-2)

Defcon Bladeworks ist ein Projekt von Sam Sung, einem US-Amerikaner mit chinesischen Wurzeln. Sam zeichnet die Designs und lässt seine Messer von OEM’s in China fertigen.

Jungle Knife ist ein Oberbegriff von Sam für eine ganze Modellreihe, die stets ein Grunddesign mit taktischer Note aufweisen. Nicht umsonst hieß die Firma aus Los Angeles früher „Defcon Tactical“, doch der heutige Name ist nicht nur sozial verträglicher, er lässt auch eine größere Bandbreite an Messermodellen zu. Trotzdem ist das Defcon Jungle Knife der „Taktiker“ im Messertest Flipper 2019.

Messertest Flipper 2019 Defcon TF-3334
Messertest Flipper 2019 Defcon TF-3334

Auf den ersten Blick wirkt der skelettierte Titangriff ein wenig spartanisch, doch er unterstreicht den „Working-Knife“ Anspruch, der signifikant für Sams Messer ist. Die optischen Highlights sind dezent, aber wirkungsvoll. Dazu gehört das Two-Tone-Finish der Klinge, die ausgeprägte „reverse Swedge“, die bronzefarbene Kugel am Ende des Taschenclips sowie aufwendig gefräste Abstandshalter zwischen den Griffschalen und unterhalb des Clips.

Das Defcon Jungle Knife ist das einzige Messer in diesem Vergleichstest, das eine Klinge aus D2-Stahl besitzt, dafür ist es auch einige Euro günstiger, als seine Konkurrenten mit PM-Klingen. Sam wählt D2 ganz bewusst für seine taktischen Folder. Einerseits lässt sich D2 auf eine höhere Härte als pulvermetallurgische Stähle bringen, andererseits kann D2 auch im Dschungel mit handelsüblichen Schleifmitteln bearbeitet werden. Der Anschliff ist perfekt und die Schneidleistung ist mehr als zufriedenstellend!

Auch bei der Handlage kann das Jungle Knife überzeugen. Der Griff liegt bequem in der Hand und die Oberflächenstruktur verleiht dem Messer guten Grip. Der Daumen kann weit vorn auf dem Klingenrücken liegen und viel Druck auf die Schneide ausüben. Durch die Skelettierung ist der Flipper trotz seiner Klingenlänge von 85 Millimetern mit nur 111 Gramm erstaunlich leicht. Das ist beinahe die Gewichtsklasse eines Spyderco Military, aber im Gegensatz zu dessen G-10 Griffschalen ist der Griff des Defcon Jungle Knife aus massivem Titan.

Kizer Cutlery – Shoal

Das Shoal von Kizer Cutlery ist das kleinste Messer in diesem Vergleichstest aber seine EDC-Qualitäten mindert das keineswegs. Ich habe diesem Messer schon einmal ein ausführliches Review gewidmet und doch ist es wert, hier noch einmal Erwähnung zu finden.

Die Größe des Shoal entspricht mehr oder weniger einem Small Sebenza, wobei keine weiteren Gemeinsamkeiten zwischen beiden Messern bestehen. Vielleicht abgesehen vom Einsatzzweck, denn auch das Shoal ist ein guter Alltagsbegleiter für leichte bis mittlere Schneidearbeiten.

Messertest Flipper 2019 - Kizer Cutlery Shoal
Messertest Flipper 2019 – Kizer Cutlery Shoal

Die Klinge aus M390 Microclean besitzt eine „abgemilderte“ Tanto-Form und trotz des kritischen, engen Bogens am Schnittpunkt von Haupt- und Querschneide, ist der Schliff absolut perfekt. Das Shoal rasiert problemlos und sein Hohlschliff macht das Messer trotz seiner Größe zu einem echten Schneidteufel.

Für ein Messer dieser Größe ist Kizer Cutlery die Handlage wirklich gut gelungen und der konturierte Griff mit seinen sanft abgerundeten Kanten schmiegt sich deutlich besser in die Hand als der eines Sebenza. Auch bei den Flipper-Eigenschaften punktet das Shoal, Klingengang und Flipper-Eigenschaften sind selbst in diesem hochwertigen Testfeld überdurchschnittlich.

Einziges kleines Manko: Der recht einfach gestaltete Taschenclip, der zwar ebenfalls aus Titan besteht, aber mit seinen geraden Linien irgendwie nicht recht zu diesem Messer passen will.

Individuell gestylte Taschenclips aus Titan gehören in Marktsegment der hochwertigen Titan Framelock Folder mittlerweile zum Standard.

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Im Alltag bereitet das Shoal von Kizer Cutlery viel Freude und obwohl es optisch unspektakulär ist, hat es die Fähigkeit, sich an anderen Messern vorbei in die Tasche zu mogeln. Das Shoal lässt sich schwer in einer Schublade unterbringen. Es ist kein taktisches Messer, kein Gentleman Folder und auch kein optisch überladener Blender, nach dem sich die Messerfans auf einem Treffen permanent umdrehen. Vielleicht sind gerade die Mischung und das zurückhaltende Understatement neben den praktischen Fähigkeiten die größten Pluspunkte des keinen Kizer.

TUYA Knife – Talon (T1704)

Das Talon ist unverkennbar! Lang, schmal, harmlos und gleichzeitig auch ein wenig böse, gleichzeitig aber auch ungemein praktisch. Ohne Frage gehört das Talon zu den Messern, die man auch nach Jahren noch auf den ersten Blick erkennt.

Das TUYA Knife Talon besitzt eine Form, die eigentlich überhaupt nicht funktionieren kann. Zu lang, zu schmal, zu dünner Griff suggeriert das Auge sofort. Dementsprechend skeptisch war ich, bevor ich das Messer zum ersten Mal in die Hand nahm. Dann die Überraschung! Obwohl schon viele Hersteller an solchen Formen gescheitert sind, die Designer von TUYA haben es hinbekommen!

Messertest Flipper 2019 - TUYA Talon
Messertest Flipper 2019 – TUYA Talon

Trotz des schmalen Griffs ist eine Neigung des Messers, sich beim Schneiden in der Hand zu verdrehen, kaum feststellbar. Der lange Griff bietet allen Fingern Halt und obwohl kein Jimping den Klingenrücken ziert, liegt der Daumen sicher auf.

Die Klingenform mit drei Facetten und zwei unterschiedlichen Anschliffen ist optisch ein Hingucker und funktioniert auch in der Praxis gut. Flachschliff im vorderen Teil und Hohlschliff im Bereich der Wölbung, beide Varianten lassen sich im Alltag für unterschiedliche Aufgaben einsetzen. Beim Schneiden von Kartons liegt man mit dem gebogenen Abschnitt der Schneide goldrichtig, feine Schneidearbeiten erledigt der vordere Teil. Den kritischen Punkt am Übergang beider Schneiden hat TUYA Knife erstaunlich gut hinbekommen und der Anschliff passt zu der insgesamt hochwertigen Verarbeitung dieses noch recht neuen Herstellers. Da darf sich die eine oder andere etablierte Firma ein Scheibchen abschneiden.

Das TUYA Knife Talon gehört mit nur 95 Gramm zu den absoluten Leichtgewichten. Es passt in jede Tasche und trägt auch in Sommerkleidung nicht auf. Diese Eigenschaft muss man nicht mit mangelnder Stabilität erkaufen, auch nach Monaten häufigen EDC-Gebrauchs funktioniert es wie am ersten Tag. Auch an der Klinge aus S35VN ist kein Verschleiß feststellbar. Bei den Flipper-Eigenschaften liegt es im Bereich „erste Sahne“, woraus sich nicht nur unkomplizierter Alltagsgebrauch, sondern auf ein hoher Spielfaktor ableitet.

WE Knife – Deacon

Der Gentleman-Flipper im Messertest Flipper 2019, sofern ein Flipper überhaupt als Gentleman Folder durchgehen kann. Optisch ist WE Knife mit dem Deacon aber auf jeden Fall ein großer Wurf gelungen.

WE Knife war der erste Hersteller aus China, dem es gelang, den globalen Messermarkt quasi von hinten aufzurollen. Innerhalb kürzester Zeit hat WE Knife es geschafft, den Qualitätsstandard einer ganzen Branche nach oben zu verschieben. In diesem Punkt ist auch das Deacon keine Ausnahme, hinsichtlich Material und Verarbeitung passt einfach alles. Dafür ist das Deacon mit knapp 300 Euro Anschaffungspreis auch das mit Abstand teuerste Messer in diesem Vergleichstest.

Messertest 2019 Flipper - WE Knife Deacon
Messertest 2019 Flipper – WE Knife Deacon

Die Klinge aus M390 ist seidig satiniert und der Klingenrücken besitzt eine Wölbung mit abgerundeten Kanten. Das Deacon ist ein Handschmeichler, auch die leicht gewölbten Carbon-Griffschalen haben daran ihren Anteil Spaltmaße? Fehlanzeige.

Die Satinierung der Klinge, die Hardware aus anodisiertem Titan und die Carbon-Schalen verleihen dem Messer Wertigkeit und eine distinguierte Erscheinung. Vermutlich hat die Assoziation zu einem Gentleman Folder hier seine Ursache. Doch das Deacon sieht nicht nur gut aus, es flippt auch hervorragend. Der Flachschliff erstreckt sich über das gesamte Klingenblatt und mündet in einen rasiermesserscharfen Anschliff.

Mit dem Deacon die Haare vom Unterarm springen zu lassen, dürfte selbst gestandenen Messerfans ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. Nicht umsonst habe ich das WE Knife Deacon in der vergangenen Woche für den Test schnittfester Bekleidung gewählt. Da wo dieses Messer keine Schnittspuren hinterlässt, kann auch kein anderes Messer Erfolge verbuchen.

Auf dem gleichen Niveau wie das Handling befindet sich auch die Handlage. Obwohl das Deacon mit einer Gesamtlänge von nur gut 18 Zentimetern ebenfalls in der Sebenza Klasse spielt, ist es groß genug, um in einer Männerhand nicht wie Spielzeug zu wirken. Mit dem Listenpreis von 299 Euro nähert sich WE Knife einer Schallgrenze für Serienmesser, kann dabei aber einen Großteil der Gentleman-Folder-Konkurrenz in Sachen Material- und Verarbeitungsqualität auf die Plätze verweisen.

Flipper 2019 – Fazit und Bewertungen

Der Messertest Flipper 2019 zeigt, dass die Zeiten härter geworden sind. Nicht für die Messer oder ihre Hersteller, sondern für den Tester. Es ist härter geworden, weil es nicht mehr viel zu finden gibt. Keine klebenden Lock Bars, keine schiefstehenden Klingen, keine Fehler im Anschliff und schon gar kein Klingenspiel oder gar versagende Verriegelungen. Was soll man anmerken, wenn man keine Unzulänglichkeiten mehr aufdecken kann? Technische Fehler oder kleine Schlampereien sind das Salz jeder Vergleichstestsuppe; ohne Mängel fehlt einfach ein Quäntchen Würze.

Fünf Messer, fünf Mal sehr gut. Das sieht so aus, als habe der Tester seinen Job nicht ordentlich gemacht. Um diesem Eindruck entgegenzuwirken, ist man unwillkürlich versucht, aus Minimücken, wie dem Clip des Shoal, Riesenelefanten zu machen, nur um am Ende doch einen Unterschied herausarbeiten zu können. Aber das wäre Unfug, denn in diesem Punkt sind wir – da der Clip funktioniert – nicht mehr bei der technischen Qualität, sondern längst im Bereich völlig subjektiver Geschmacksfragen.

Ähnlich ist das Ergebnis im Messertest Flipper 2019 bei der Bewertung des Klingengangs. Alle fünf Klingen sind kugelgelagert und laufen hervorragend. Unterschiede ergeben sich hauptsächlich aus der Voreinstellung des Detents. Ist er einen Hauch straffer gewählt, wie beim Bestech Ornetta, läuft die Klinge natürlich nicht so leicht wie beim TUYA Talon oder beim Kizer Shoal, die beide eher über einen „loose“ Detent verfügen. In diesem Punkt nehme ich absichtlich keine Wertung vor, denn beide Detent-Varianten haben ihre Fans.

Fünf Framelocks

Alle fünf Flipper verriegeln ihre Klinge zuverlässig. Das Lock des Bestech Ornetta steht mit einer Überdeckung von etwa 20 Prozent recht früh, die Klinge lässt sich aber weder mit Kraftanstrengung noch durch einen kräftigen Schlag aus dem Lock drücken. Die Locks der anderen vier Messer stehen zwischen 40 und 50 Prozent. Kein Messer hat bei der Sicherheitsprüfung in irgendeinem Punkt versagt.

Also nehmen wir die Situation, wie sie ist. Eine Rangfolge der Messer lässt sich beim besten Willen nicht erstellen. Alle fünf habe ich längere Zeit als EDC getragen und während der praktischen Erprobung hat keines der Messer Anlass zur Klage gegeben. Die technische Ausstattung ist weitgehend identisch, Mängel sind nicht vorhanden und bei der Qualität sind die Unterschiede so marginal, dass eine abstufende Bewertung weder möglich noch sinnvoll ist.

In dieser Erkenntnis steckt die gute Nachricht: Jeder Messerfan kann das für seine Einsatzzwecke geeignet erscheinende Messer wählen, oder sich für das Messer entscheiden, dessen Optik ihn am meisten anspricht und kann sich darauf verlassen, dass er in jedem Fall ein technisch hervorragendes Schneidwerkzeug erwirbt. Jedem Messer im Messertest Flipper 2019 kann man bescheinigen, dass es solide, zuverlässig, frei von Mängeln und somit sein Geld Wert ist. Und das ist doch wirklich eine gute Nachricht!

Messertest Flipper 2019 – Technische Daten

Daten/MesserWE Knife DeaconTUYA Knife TalonBestech Knives OrnettaDefcon Tactical TF-3352Kizer Cutlery Shoal
MessertypFlipperFlipperFlipperFlipperFlipper
KlingenstahlBöhler M390CPM-S35VNBöhler M390AISI D2Böhler M390
Klingenlänge84 mm95 mm90 mm85 mm76 mm
Klingenstärke4 mm4 mm3,9 mm3,8 mm3 mm
Gesamtlänge181 mm210 mm210 mm217 mm170 mm
Griff / RahmenTitan / CarbonTitanTitanTitanTitan
Gewicht78 g95 g127 g111 g85 g
Preisca. 280,- €ca. 190,- €ca. 290,- €ca. 160,- €ca. 190,- €

Alle Preise sind mittlere Straßenpreise im April 2019 (Online-Handel).


BKT Desert
BKT Marshland
BKT Snow
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