Stahlwerk CULT-V2 Taschenmesser

Stahlwerk CULT V2 – Tactical Folder ohne Führverbot

Stahlwerk. Da vermutet man unwillkürlich ein riesiges Werksgelände, Hochöfen und Feuer speiende Schornsteine. Stattdessen verbirgt sich hinter dem Stahlwerk von Daniel Schielke eine kleine, aber feine Messerschmiede im fränkischen Erlangen. Seit der Gründung von Stahlwerk im Jahr 2016 hat sich die Marke zu einem Synonym für hochwertige Taschenmesser mit dezentem „Tactical Touch“ bei kompromissloser EDC-Tauglichkeit entwickelt. Das aktuelle Modell CULT V2 hat Knife-Blog im Alltag getestet und präsentiert euch neben dem Messer auch den Messermacher und seine Philosophie.

Stahlwerk ist kein Großkonzern, sondern ein typisches Ein-Personen-Unternehmen, bei dem der Inhaber nicht nur als Messermacher, sondern auch als Kaufmann, Buchhalter, Werbetexter und Webdesigner fungiert. Design ist das passende Stichwort, denn den Studiengang Gestaltung und Design hat Daniel Schielke erfolgreich abgeschlossen und den akademischen Grad eines Diplom-Designers erworben.

Längst hat Daniel Schielke einen eigenen Stil entwickelt, der neben zahlreichen gestalterischen Elementen auch den Einsatzbereich seiner Messer umfasst. Stahlwerk Taschenmesser sind als Gebrauchsmesser für den EDC-Alltag entwickelt und für Daniel Schielke ist wichtig, dass seine Messer nicht durch das Führverbot nach § 42a des deutschen Waffengesetzes ausgebremst werden. Slip Joints oder Friction Folder sucht man im Stahlwerk Portfolio aber dennoch vergebens, stattdessen bietet Daniel seinen Kunden die Wahl, das Taschenmesser als Einhand- oder Zweihandmesser zu tragen.

Stahlwerk CULT V2

Das CULT V2 ist mit einer Klingenlänge von gut 88 und einer Gesamtlänge von 213 Millimetern ein ausgesprochen stattliches Taschenmesser mit bemerkenswerter Optik und hohem Wiedererkennungswert. Der Eindruck physischer Größe wird durch den rund 25 Millimeter hohen Rahmen aus Titan und beachtlichen 12 Zentimetern Grifflänge unterstützt.

Stahlwerk CULT-V2 mit Micarta Inlay
Das CULT V2 von Stahlwerk mit Micarta Inlay

Wer aus diesen Eckdaten auf ein stark überbautes Taschenmesser à la Medford schließt, wird seine Einschätzung beim ersten Kontakt mit dem Stahlwerk CULT V2 schnell revidieren. Überbaut ist das Messer keinesfalls, aber es ist in jeder Hinsicht auf hohe Belastbarkeit und Stabilität ausgelegt, was sich unter anderem auf den Verzicht von gewichtsparenden Ausfräsungen an den Innenseiten der Titan-Griffschalen zeigt. Auch die Klingenstärke von vier Millimetern ist für EDC-taugliche Taschenmesser üppig bemessen. Trotz seiner stattlichen Abmessungen wirkt das CULT V2 weder zu groß noch zu massiv. Mit 137 Gramm liegt das Stahlwerk Messer zwar im oberen Gewichtsbereich für Titan-Framelock-Folder, zerrt aber nie unangemessen an Gürtel oder Hosentasche.

Vom Einhand- zum Zweihandmesser

Out-of-the-box ist das CULT V2 ein reinrassiges Zweihandmesser. Optional kann das Messer mit wenigen Handgriffen in ein Einhandmesser verwandelt werden. Der Umbau vom Einhand- zum Zweihandmesser oder wieder zurück geht blitzschnell und ohne nennenswerten Aufwand vonstatten.

Durch Lösen einer Schraube auf dem Klingenrücken lässt sich ein kurzes Stück des Klingenrückens gegen einen Daumenheber austauschen. Dafür wird nur ein Torx-Schlüssel (Innensechsrund-Kopf) der Größe T6 und der als Zubehör erhältliche Daumenheber benötigt.

Der Klingenheber gehört nicht zum Lieferumfang! Wer das Stahlwerk CULT V2 gelegentlich als Einhandmesser tragen möchte, kann den farblich zum Messer passend anodisierten Klingenheber im Onlineshop von Stahlwerk als Zubehör bestellen.

Nach deutschem Waffenrecht unterliegen Taschenmesser einem eingeschränktem Führverbot in der Öffentlichkeit, wenn die Klinge einhändig geöffnet und verriegelt werden kann. Benötigt man beide Hände zum Öffnen der Klinge, darf das Messer trotz Klingenverriegelung geführt werden. Im Artikel „Taschenmesser – Erlaubt und verboten“ erklärt Knife-Blog ausführlich und leicht verständlich alle Einschränkungen des Gesetzgebers.

Klinge und Klingenstahl

Wer ein CULT V2 bei Stahlwerk ordert, kann zwischen zwei unterschiedlichen Klingengeometrien wählen. Auf dem Titelbild und dem obigen Foto ist die Variante mit Clip-Point-Klinge und durchgehendem Hohlschliff abgebildet.

Alternativ steht auch eine stärker taktisch wirkende Version zur Auswahl. Sie trägt bei Stahlwerk die Bezeichnung „Tac“ und erinnert an den Nightmare Grind, der seinerzeit vor allem durch Strider Customs bekannt wurde. Allerdings wurde der Nightmare Grind schon Jahre zuvor von dem amerikanischen Messermacher Ernest Emerson vorgestellt. Emerson ist durch seine exzellenten taktischen Messer zu einer Institution geworden und hat mit innovativen Designs und neuen Herstellungstechniken die Messerszene maßgeblich beeinflusst.

Charakteristisch für diesen Klingentyp sind unterschiedliche Anschliffe im vorderen und hinteren Bereich der Schneide. Vorn senkt sich eine Facette im Flachschliff auf eine bogenförmig verlaufende Schneide, wie man sie von Drop-Point-Klingen kennt. Griffseitig schließt sich ein weit nach oben gezogener Hohlschliff an, wobei der saubere Übergang zwischen beiden Klingenabschnitten diffizil und große Sorgfalt beim Anschliff erfordert.

Nicht die martialische Optik der Facetten und unterschiedlichen Schneiden hat dem Albtraum-Anschliff (engl. „Nightmare Grind“) seinen Namen beschert, sondern die hohe Fehleranfälligkeit beim Schleifen der Klinge. Im Gegensatz zu einer durchgehenden Schneide mit Flachschliff muss der Schleifer beim Nightmare Grind mehrfach in unterschiedlichen Winkeln und mit verschiedenen Schleifwerkzeugen ansetzen. Jeder noch so kleine Wackler oder Winkelfehler beim Schleifen verwandelt die Klinge unweigerlich in Stahlschrott.

Das komplexe Design von Daniel Schielke perfekt umzusetzen, war selbst für die erfahrenen Techniker bei Reate eine Herausforderung.

Stahlwerk CULT-V2 Klingenrücken

Ob der durchgehende Hohlschliff oder der optisch attraktive „TAC-Anschliff“ die bessere Wahl ist, lässt sich aus technischer Sicht nicht beantworten. Beide Anschliffe leisten im EDC-Alltag ausgezeichnete Dienste und so obliegt es ausschließlich dem Geschmack des Messerkäufers, dem einen oder anderen Anschliff den Vorzug zu geben.

Egal, ob Hohlschliff oder Nightmare Grind, beide Klingentypen sind mit einem feinen Bürstenstrich im Bereich des Hohlschliffs und Facetten mit satinierten Oberflächen gleichermaßen ansprechend gestaltet. Identisch sind die Swedge im vorderen Klingendrittel sowie eine weitere Fehlschärfe in der Klingenmitte. Letztere ist eher ein gestalterisches Element, das auch etwas Gewicht aus der Klinge nimmt, während die Swedge die Penetrationsfähigkeit der Klingenspitze deutlich erhöht.

Mit M390 hat Daniel Schielke dem CULT V2 einen der besten PM-Stähle spendiert und härtet die Klingen auf 61 HRC. M390 stand bereits in unzähligen Knife-Blog Reviews im Mittelpunkt; sodass eine erneute Beschreibung durch den Verweis auf unseren Artikel: „Die besten Messerstähle für Taschenmesser“ ersetzt werden kann. Messerfans schätzen M390 wegen guter Korrosionsträgheit und seiner ausgezeichneten Schnitthaltigkeit.

Qualität, Verarbeitung, Justage

Hergestellt wird das CULT V2 von Reate. Die chinesische Firma behauptet seit Jahren den Ruf, der beste OEM-Hersteller in China zu sein und das Stahlwerk Taschenmesser ist ein weiterer Beweis für diese These. Es spielt keine Rolle, welchen Teil des Messers man unter die Lupe legt, man findet stets perfekte Verarbeitung und Toleranzen, die nicht der Rede wert sind.

Der Hohlschliff des CULT V2 ist ein schönes Beispiel. Weil er an Präzision kaum zu überbieten ist. Die fein ausgeschliffene Schneide besitzt einen konstanten Winkel und ist seitensymmetrisch, was bei den beiden komplexen Klingengeometrien eine bemerkenswerte Leistung ist. Wir haben alles gegeben, um Reate bei einer kleinen Schlamperei zu erwischen, doch – trotz Schieblehre und Mikrometerschraube – finden wir nichts. Das beschert dem CULT V2 die seltene Topwertung mit fünf Sternen für den Klingenschliff.

Eine Besonderheit des CULT V2 ist der Verzicht auf einen Backspacer. Stattdessen ist die Überdeckung des Klingenfachs Teil der Griffschale auf der Presentation Side. Griff und Rahmen des Messers bestehen also nur aus zwei Bauteilen. Da kein Übergang zwischen beiden Titanhalbschalen an der Oberseite des Griffs erkennbar ist, wirkt das CULT V2 auf den ersten Blick wie ein Taschenmesser in Integralbauweise. Der spaltfreie und fast unsichtbare Übergang lässt sich nur durch höchste Fertigungsqualität im unteren Hundertstel Bereich realisieren.

Kein Spalt an den Kontaktstellen der Griffschalen, identische Tiefe aller Schrauben und perfekt gearbeitete Oberflächen auch an Stellen, die nur beim zerlegten Messer sichtbar sind, drohen eine weitere fünf Sternewertung an. Wenigstens überragt die Achsschraube auf der Lock Side die Griffschale um neun Hundertstel, wodurch sich am Ende eine respektable 4.9 für die Verarbeitungsqualität ergibt.

Dass die Justage des Messers perfekt ist, überrascht nun auch nicht mehr. Die Klinge steht perfekt mittig, das Lock steht bei optimalen 33 Prozent Überdeckung der Klingenwurzel und am Klingengang finden auch Nörgler vom Dienst nichts zu meckern. Ein auswechselbarer und justierbarer Stahleinsatz schützt das Titan der Lock Bar vor Verschleiß und verhindert gleichzeitig das Überdehnen der Lock Bar („Overtravel Stop“).

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Bedienung und Ergonomie

Die Klinge läuft zwischen Bronzescheiben so geschmeidig, dass auch ein hochwertiges Kugellager verbaut sein könnte. Die Klinge fällt nicht von allein ins Lock, wie es bei vielen Flippern mit Kugellagern üblich ist, stattdessen gleitet sie wie bei einem alten, handgearbeiteten Sebenza.

Der Detent hält die Klinge sicher in der eingeklappten Position, ohne sich beim Öffnen durch hohen Widerstand unbeliebt zu machen. Ohne Klingenheber lässt sich das CULT V2 durch keine Trickserei einhändig öffnen. Dass sich die Klinge selbst mit Gewalt nicht herausschütteln lässt, nimmt Polizeikontrollen den Schrecken.

Die Handlage des Stahlwerk CULT V2 lässt für mittelgroße und große Hände keine Wünsche offen. Der Griff stellt rund 105 Millimeter Platz für vier Finger bereit, während der Daumen einen bequemen Platz auf dem 40 Millimeter langen Abschnitt des Klingenrückens zwischen Fehlschärfe und Klingenwurzel findet.

Beide Griffschalen sind mit einer 3D-Struktur versehen, die einerseits als Design-Element fungiert und gleichzeitig dem Rutschen des Griffs in der Hand vorbeugt. Auf der Lock Side sind zwischen Achsschraube und Taschenclip ovale Vertiefungen eingefräst. In der Griffmitte beträgt die Tiefe der Mulden einen guten halben Millimeter; in Richtung der Griffenden nimmt die Tiefe der Mulden allmählich ab, bis sie nicht mehr sichtbar sind. Auf der Presentation Side sind Mulden gleicher Form und Tiefe in die Inlays aus Micarta oder Titan eingefräst.

Der Taschenclip des CULT V2 ist aus Titan gefertigt und in der gleichen Farbe anodisiert wie der Rahmen des Messers. Es ist kein Deep Carry Clip; das CULT V2 ragt etwa einen Zentimeter aus der Hosentasche heraus. Dadurch lässt es sich aber zielsicher greifen. Am Ende des Griffs befindet sich ein Lanyard Hole, das den Taschensaum ebenfalls überragt, sodass selbst ein kurzer Lanyard sinnvoll nutzbar ist. Einzig möglicher Kritikpunkt am Taschenclip ist seine hohe Vorspannung, denn bei Jeans mit stabilem Saum lässt sich der Clip nicht oder nur mit viel Kraft über den Saum schieben.

Das Stahlwerk CULT-V2 mit drei Griffvarianten
Das Stahlwerk CULT V2 in drei Griffvarianten. Die eingefräste römische Ziffer „Zwei“ neben der Achsschraube steht für die zweite Modellgeneration. (Foto: Stahlwerk)

CULT V2 – Modelle, Preise, Fazit

Das CULT V2 bietet Stahlwerk in drei Varianten an, die sich durch die Oberflächenbearbeitung der Titangriffschalen unterscheiden. Auf dem Titelbild ist das Taschenmesser in der Stonewash-Version abgebildet, darüber hinaus fertig Daniel ein bronzefarben anodisiertes und ein geflammtes Modell. Als Zubehör bietet Stahlwerk Inlays aus Titan an, die gegen das standardmäßige Inlay aus Micarta ausgetauscht werden können. Im Shop von Stahlwerk sind die Kombinationsmöglichkeiten anschaulich dargestellt.

Der Einstiegspreis für ein CULT V2 in der Zweihandversion liegt bei 499,- Euro und gilt für beide Klingenvarianten. Für den optionalen Klingenheber werden zusätzlich 35,- Euro fällig und eine Griffeinlage aus Titan schlägt mit 89,- Euro zu Buche.

Qualitativ spielt das CULT v2 von Stahlwerk in der gleichen Liga wie Chris Reeve Knives und die bessere Hälfte amerikanischer Mid-Tech-Messer. Mag sein, dass die Passgenauigkeit der Micarta Inlays bei Reeve noch ein, zwei Zehntelmillimeter besser wäre. Nur unter der Lupe lässt sich bei den Inlays des CULT V2 erkennen, dass in den engen Bögen der Griffeinlagen noch etwas mehr Passgenauigkeit herauszuholen gewesen wäre. Das ist Jammern auf höchstem Niveau, tatsächlich geht es hier wirklich nur um die erwähnten Zehntelmillimeter. Wer sich allerdings preislich in die Nähe des Großmeisters begibt, muss sich letztlich auch an ihm messen lassen.

In der Popkultur steht der Begriff „Kult“ für Objekte oder Phänomene, die eine treue Anhängerschaft besitzen, ohne in der Mainstream-Popularität anerkannt zu sein. Insofern trifft der Name des Messers den Nagel auf den Kopf. Das Stahlwerk CULT V2 besitzt das Zeug zum Kultobjekt, besticht durch seine stimmige Umsetzung einer pfiffigen Design-Idee in ein praxistaugliches EDC und durch den gestalterischen Detailreichtum.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis des CULT V2 passt sogar im direkten Vergleich zu einem aktuellen Sebenza Large, denn im Alltag dürften sich die EDC-Eigenschaften beider Messer nur unwesentlich unterscheiden. Die strenge Limitierung auf 200 Stück beschert dem CULT V2 zusätzlichen Seltenheitswert, der sich langfristig im Werterhalt bemerkbar machen wird. Der problemlose Wechsel zwischen Einhand- und Zweihandöffnung verleiht dem CULT V2 ein zusätzliches Kaufargument für Messerfans, die unter der Knechtschaft des deutschen Waffenrechts leben müssen.

Wenn man in Anrechnung bringt, dass in China produzierte Messer im letzten Jahr Preisaufschläge bis zu 35 Prozent erfahren haben, relativiert sich der Anschaffungspreis des CULT V2 ein weiteres Mal. Bemerkenswerte vier Mal kann das CULT V2 in den Einzelwertungen fünf Sterne abräumen und kratzt auch bei der Gesamtwertung am Top-Ergebnis. Die hat bisher nur ein einziges Messer erreicht und für dessen Preis könnte man sich acht (!) CULT V2 in die Vitrine legen. Der halbe Tausender für Daniels perfekt designtes EDC geht absolut Ordnung.

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Stahlwerk CULT V2 – Technische Daten

  • Bauart: Titan-Framelock Folder mit Zweihandöffnung
  • Klingenlänge: 88,5 mm
  • Klingenstärke: 4 mm
  • Klingenstahl: Böhler M390, 61 HRC
  • Länge offen / geschl.: 213 mm / 124,5 mm
  • Gewicht: 137 g
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Bildnachweis Titelbild: Hintergrund 80sChild:depositphotos.com, Composition: Knife-Blog

Stahlwerk CULT V2
In einem Satz:
As Einhandmesser überzeugend, als Zweihandmesser stadttauglich, aber stets ein perfektes EDC mit hohem Wiedererkennungswert.
Klingenstahl
Anschliff
Justage/Funktion
Qualität
Swag-Faktor
Preis-Leistung
4.9
Knife-Blog Wertung