Klingenstahl K390 am Beispiel des Spyderco Police Lightweight K390

Klingenstahl K390 am Beispiel des Spyderco Police 4 Lightweight

Das Messermodell Spyderco Police ist älter als viele Leser von Knife-Blog. Das erste Spyderco Police erschien 1984, inzwischen hat der amerikanische Hersteller die vierte Generation dieses Dauerbrenners am Start. Kann sich ein Messer, dessen Grundkonstruktion beinahe vier Jahrzehnte alt ist gegenüber der heutigen Konkurrenz behaupten? Oder ist es nur noch eine Personalunion aus Zombie und Dinosaurier, die nicht sterben darf? Knife-Blog hat sich das aktuelle Spyderco Police 4 Lightweight, aber vor allem den Voodoo-Stahl K390 angesehen und wirft auch einen kurzen Blick auf die Historie dieses Messermodells.

Inhalt und Übersicht

Die überwiegende Zahl neuer Messermodelle halten sich eine Saison und verschwinden wenige Monate nach ihrer Vorstellung sang- und klanglos in der Versenkung. Andere Messer werden einige Jahre angeboten, bis sie schließlich von einem Nachfolgemodell abgelöst werden. In beiden Fällen kommt das Ende, bevor das Messer Legendenstatus erreichen kann. Nur ein Bruchteil der Messermodelle überdauert Jahrzehnte. Das Spyderco Police ist nicht nur ein besonders bemerkenswerter Vertreter dieser exklusiven Gruppe; es ist inzwischen tatsächlich zu einer Messerlegende geworden.

Als 1984 das erste Spyderco Police der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, war man vom Schick heutiger Messer noch meilenweit entfernt. Taschenmesser waren seinerzeit reine Arbeitsmesser.

Künstlerische Gestaltung und Materialanmutung waren noch Fremdworte und die damalige Technik ließ die Gestaltung heute gewohnter Bauformen und Oberflächen nicht zu.

Mit konturlosen Griffschalen aus Stahl und einer auf 56 HRC gehärteten Klinge aus Hitachis Werkzeugstahl Gin-1 (G2) würde ein Police aus der ersten Generation heute im Review gnadenlos durchfallen.

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Doch damals war dieses Taschenmesser ein Knaller! Das Police kam mit beeindruckender 10 Zentimeter Klinge und verriegelte sie mit einer exotisch wirkenden Variante des Back Lock. Nicht minder exotisch war der Wellenschliff, mit dem Spyderco damals die überwiegende Zahl seiner Messer ausstattete. Im Lauf der Jahre wurde der Wellenschliff optimiert und erhielt später den Marketingnamen „Spyder Edge“.

Zwei Jahrzehnte lang stellte Spyderco zahlreiche Messermodelle mit „Spyder Edge“ vor, doch die Mehrheit der Messerfans mochte sich mit diesem Klingenschliff nie anfreunden. Vor allem in Deutschland konnte Spyderco nur wenige Kunden für Taschenmesser mit Wellenschliff begeistern. In den Regalen der Händler und sogar preisreduziert in Secondhand Märkten lagen und liegen Messer mit „Spyder Edge“ wie Blei. Das Police macht in diesem Punkt keine Ausnahme. Am Ende entscheidet der Käufer und so gewannen Plain Edge Klingen auch an Spyderco Messern nach und nach die Oberhand.

Spyderco Police

2021 ist das Spyderco Police seit 37 Jahren auf dem Markt. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Es stammt aus der Ära des Elektropop, in der Musikgruppen wie Depeche Mode, Duran Duran oder Alphaville die Charts stürmen. Helmut Kohl ist seit zwei Jahren Bundeskanzler, die Tagespolitik wird von der Flick-Parteispendenaffäre dominiert, Indira Gandhi fällt einem Attentat zum Opfer, IBM stellt den ersten PC vor und an der Zapfsäule kostet ein Liter Benzin 1,33 D-Mark (0,68 Cent). Nur an Letzteres werden sich die Älteren mit Wehmut erinnern…

Spyderco Police, Katalog von 1986
Im Spyderco Katalog von 1986 erscheint das Police Gen.1 noch nicht mit der SKU C07, sondern mit der ursprünglichen Artikelnummer und kostete 65,95 Dollar. Damals war es mit Abstand das teuerste Taschenmesser im Programm von Spyderco.

Die Eckdaten des Police haben sich in vier Jahrzehnten nur geringfügig verändert. Wachstum bei der Klingenlänge: Von 98,4 Millimetern (3,875“) bei Messern der ersten Generation ist sie im Lauf der Jahre auf 111 Millimeter (4,38“) gewachsen. Die Klingenform ist heute noch ebenso markant wie beim Urmodell, obwohl ihre Form beim Übergang von der zweiten zur dritten Generation leicht modifiziert wurde.

Auch das Back Lock hat die Zeit überdauert und wanderte später in Richtung Griffmitte. Ab 2001 wurde der Entriegelungshebel mit einer Fingermulde („Boye Dent“) versehen, die inzwischen wieder verschwunden ist. Technisch wurde das Back Lock mehrfach minimal modifiziert oder in seiner Funktion optimiert.

Der Herstellungsort Seki City wurde über die Jahre beibehalten, auch das neue Modell der 4. Generation mit K390 Klinge wird in Japan gefertigt. Die Messer, die Spyderco in Japan fertigen lässt, werden von Fans der Marke seit Jahrzehnten wegen ihrer Qualität geschätzt. Die größten Unterschiede zwischen den Police Modellen der letzten Jahre finden sich bei den verwendeten Griffmaterialien und den Klingenstählen. Und damit sind wir beim spannendsten Aspekt des Spyderco Police 4 Lightweight angekommen.

Spyderco Police, C07FPK390, offen, geschlossen mit Box

Police C07FPK390 – Der Klingenstahl K390 ist der Star

Die Bezeichnung des Klingenstahls K390 legt nahe, dass es eine Verwandtschaft zum sehr populären M390 geben könnte. Tatsächlich ist auch K390 ein Produkt aus dem Hause Böhler und der Stahl wird ebenfalls pulvermetallurgisch hergestellt. Abseits davon könnten die Unterschiede allerdings kaum größer ausfallen. Die Legierungskonzepte beider Stähle zeigen keinerlei Gemeinsamkeiten.

Nomen est omen oder falscher Scham? Spyderco verwendet für den Klingenstahl die Bezeichnung „K390 Microclean“, durch die jeder erfahrene Messerfan treffsicher auf den Hersteller tippen kann, erwähnt jedoch den Herstellernamen „Böhler“ nie. Offenbar hegt man die Befürchtung, die Zusammenarbeit mit einem europäischen Stahlhersteller würden viele Amerikaner als „unpatriotischen“ Akt betrachten. Ein Ex-Präsident lässt grüßen.

Ich habe mit dem Begriff „Voodoo“ in der Einleitung schon angedeutet, dass der K390 Stahl etwas Besonderes ist. Sein Legierungskonzept folgt nicht dem Mainstream mit Kohlenstoffanteilen um ein Prozent und viel Chrom, sondern verfolgt genau den umgekehrten Ansatz. Satten 2,47 % Kohlenstoff stehen nur 4,2 % Chrom gegenüber, dafür fallen die Anteile von Vanadium (9,0 %) und Kobalt (2,0 %) ungewöhnlich hoch aus. Außerdem enthält Böhler K390 neben 3,80 % Molybdän noch kleinere Anteile von Silizium, Mangan und Wolfram.

Böhler K390
C Cr V W Mn Si Mo Co
2,47 % 4,20 % 9,0 % 1,0 % 0,40 % 0,55 % 3,80 % 2,0 %

Der hohe Kohlenstoffanteil katapultiert den Messerstahl laut DIN EN 10020 („Begriffsbestimmungen für die Einteilung der Stähle“) in den Bereich Gusseisen, doch damit hat Böhler K390 Microclean nicht mehr zu tun als ein Zitronenfalter mit Zitronen. Eine Zitrone im Sinne eines minderwertigen Stahls ist der K390 Stahl sowieso nicht und niemand muss im EDC-Alltag fürchten, dass Schnitthaltigkeit und Bruchsicherheit einer K390 Klinge im Bereich von Gusseisen liegen könnten.

Im Gegenteil, Böhler hat den K390 Microclean für industrielle Schneidemaschinen entwickelt, in denen schmale Klingen höchsten Beanspruchungen ausgesetzt sind. Böhler empfiehlt dreifaches Anlassen bei diesem Stahl und gibt die erzielbare Härte mit 58 – 64 HRC an. Der obere Wert wird nur von wenigen Messerstählen erreicht und selbst bei 64 HRC soll K390 ausreichend zäh und bruchsicher sein.

Spyderco macht in der technischen Dokumentation zum Police 4 Lightweight K390 und auf seiner Website keine Angaben zur Klingenhärte. In einer Pressemitteilung wird aber der maximal erreichbare Wert von 64 HRC für das Police C07FPK390 ausgewiesen.

Trotz des geringen Chromanteils dürfte die Korrosionsträgheit von Böhler K390 Microclean mehr als ausreichend sein. Mit über 20 Prozent liegt der Anteil der korrosionshemmenden Legierungselemente höher als bei vielen anderen Stählen.

Böhler hebt in seiner Broschüre für Industriekunden drei Eigenschaften des K390 hervor: extrem hoher Verschleißwiderstand, hervorragende Zähigkeit und höchste Druckbelastbarkeit. Das kann man mit Schnitthaltigkeit und Bruchsicherheit und dem Halten einer feinen Schneidkante übersetzen, also genau die Eigenschaften, die sich jeder Messerfan wünscht. Bruchsicherheit bezieht sich primär auf Mikroausbrüche an der Schneide durch Krafteinwirkung und nur sekundär auf das Brechen der Klinge insgesamt.

Praxiserfahrungen mit K390 sind derzeit noch rar, denn bisher ist Spyderco der einzige internationale Hersteller, der diesen Stahl bei einer Reihe von Modellen einsetzt.

Erfahrungen mit Schnitthaltigkeit, Bruchsicherheit und Nachschärfbarkeit liegen deshalb bisher nur in überschaubarer Menge vor. Eine endgültige Beurteilung des Stahls vor allem im Vergleich zum M390 ist noch nicht möglich.

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Trotzdem ist K390 ein Kandidat, wenn es um die Suche nach einem Klingenstahl geht, der die Maßstäbe weiter nach oben verschiebt. Sein Konzept ist ungewöhnlich, spannend und der Stahl verspricht, einen Siegeszug durch die Messerszene anzutreten. Dafür besitzt er deutlich mehr Potenzial als CPM-S45VN, der als Nachfolger des verbreiteten CPM-S35VN nur mit zwei Prozent mehr Chrom und einer marginalen Beimischung von Nitrogen antritt.

Hinter Böhlers K390 Stahl steht ein ähnliches Konzept wie hinter CPM-10V des US-Herstellers Crucible Steel. Beide gehen historisch auf den alten amerikanischen Werkzeugstahl A11 zurück, dessen Härte legendär ist, aber dessen Zähigkeit für die Verwendung bei langen Klingen unzureichend ausfiel. Ob K390 den Spagat zwischen Härte, Schnitthaltigkeit und Zähigkeit besser als die neuen US-Stähle schafft, wird die Zukunft zeigen.

Spyderco Police Lightweight K390

Das Police lässt sich seit jeher mit einem Satz beschreiben: Eine lange, schmale Klinge in einem langen, schmalen Griff. Egal ob man dieses Konzept mag oder nicht, das Spyderco Police ist seit jeher ein verlässliches, effektives Werkzeug mit sehr guten EDC-Eigenschaften. Auf jeden Fall ist das Taschenmesser ein Slicer par exellence. Das gilt ohne Einschränkung auch für die 4. Generation des Police und der Klingenstahl unterstreicht diese Eigenschaft eindrucksvoll.

Spyderco Police 4, Features

Spyderco Police 4 – Ausstattung

  • Klinge aus K390 mit Flachschliff
  • Spyderco Hole als Öffnungshilfe
  • Leichte FRN Griffschalen
  • Stabil konstruiertes Back Lock
  • Taschenclip in 4 Positionen montierbar
  • Skelettierte Liner aus Edelstahl
  • Ergonomisch verbesserte Fingermulden für Zeige- und Mittelfinger

Foto: Spyderco

Wie bei vielen anderen Messermodellen setzt Spyderco auf den Kunststoff FRN (Fiberglass-reinforced-Nylon). Die Griffschalen werden in Negativformen hergestellt, indem die Kunststoffmasse eingespritzt und anschließend ausgebacken wird. Kann man machen, muss man aber nicht. Griffschalen aus FRN wirken nicht minder billig als andere Kunststoffe und passen eher zu einem günstigen Arbeitsmesser als zu einem Taschenmesser der gehobenen Preiskategorie.

Ok, FRN hat auch gute Seiten. Das Material ist leicht zu reinigen, formstabil, wenn das Messer einen halben Tag in der Sonne liegt und es bleicht durch UV-Strahlung weniger stark aus als andere Kunststoffe. Aber wer lässt sein Taschenmesser schon stundenlang in der Sonne rumliegen?

Apropos Preis. Der Listenpreis für das Spyderco Police K390 des deutschen Importeurs beträgt gut 300,- Euro. Das ist ein Happen für ein schmucklos gestaltetes Taschenmesser mit Kunststoffgriff. Man könnte es auch einen schlechten Witz nennen. Trotzdem muss niemand so tief in die Tasche greifen. Wie gewohnt tobt rund um die Produkte von Spyderco im Online-Handel ein erbitterter Preiskrieg und das Police K390 bildet keine Ausnahme. Durch geduldige Suche im Netz kann ein Käufer bis zu 100,- Euro einsparen.

Der zurzeit noch seltene und sehr leistungsfähige Klingenstahl rechtfertigt natürlich einen Aufschlag, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis des Spyderco Police 4 bietet trotzdem reichlich Stoff für Diskussionen. Wie bei allen Serienmessern regelt am Ende der Markt den Preis. So hat sich das Police 4 Lightweight K390 in den USA inzwischen bei einem Straßenpreis um 160,- Dollar eingependelt (MSRP: 235,- USD).

Nach heutigem Wechselkurs entspricht der US-Straßenpreis knapp 134,- Euro und damit wird Police 4 K390 zu einem wirklich attraktiven Angebot. Der Eigenimport lohnt dennoch kaum, denn Einfuhrumsatzsteuer und Zoll treiben den Gesamtpreis in die Nähe der Angebote einiger deutscher Online-Händler.

Spyderco Police – Fazit

Die schmale Bauform des Messers und sein geringes Gewicht sorgen dafür, dass es auch bei leichter Sommerbekleidung nicht aufträgt. Trotzdem hat man eine Klinge im Full-Size Format in der Tasche. Vor allem mit der K390 Klinge zeigt sich das Police 4 jeder EDC Aufgabe gewachsen.

Das Öffnen der Klinge per Spyder Hole und das Back Lock haben beim Spyderco Police schon immer ordentlich funktioniert. Früher war die Entriegelung des Locks sehr straff eingestellt und erforderte einen kernigen Daumendruck, heute sind die Messer etwas charmanter justiert. An den Komfort manch anderer Verriegelungssysteme kommt der Spydie Dino dennoch nicht ganz heran.

Im Alltag war das Police schon immer ein nützlicher, wenn auch unauffälliger Begleiter und für die Version mit Kunststoffgriff und K390 Klinge gilt nichts anderes. Ja, dieses Messermodell ist zu Recht eine Legende geworden! Durch das Spyder Hole und die zentrale Position des Entriegelung des Back Lock ist das Messer für Rechts- und Linkshänder gleichermaßen gut geeignet. Spyderco befördert diese Eigenschaft durch maximale Variabilität bei der Montage des Taschenclips: Er lässt sich an der linken und rechten Seite des Messers wahlweise in Tip-Up oder Tip-Down Position montieren.

Kleiner Wermutstropfen für Messerfans in Deutschland: Das Spyderco Police unterliegt gemäß §42a WAffG einem eingeschränkten Führverbot.

Das FRN der Griffschalen kann so leicht und praktisch sein, wie es will. Eine Zierde für dieses Messer ist nicht. Eher ein Übel, mit dem man sich notfalls arrangieren kann. Das Spyderco Police ist ein elegantes Taschenmesser mit charakteristischer Linienführung. Es hätte Besseres verdient.

Prächtig wäre das Spyderco Police mit K390 Klinge und Griffschalen aus Carbon. Das spart noch ein paar Gramm Gewicht mehr und sieht hundertmal besser aus als der bunte Plastikkrempel. 2003 gab es schon einmal eine Sonderauflage („Sprint-Run“) des Police mit Carbon-Griffschalen und dem Schriftzug „Police“ auf der Klinge. Es wäre mal wieder Zeit, liebe Spydercos…

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Spyderco Police 4 Lightweight K390

  • Klingenlänge: 111 mm
  • Klingenstärke: 3 mm
  • Klingenstahl: Böhler K390
  • Klingenschliff: Flachschliff („Plain Edge“)
  • Länge offen / geschl.: 253 mm / 143 mm
  • Gewicht: 119 g
  • Griffmaterial: FRN

Titelbild: iStock.com::Brian Sevald, Composition: Knife-Blog

Police 4 Lightweight K390
In einem Satz:
Ein Klassiker und bewährter Allrounder mit erstklassigen Klingenstahl, der zwar kein Preisbrecher ist, aber alle EDC-Aufgaben zuverlässig löst.
Klingenstahl
Anschliff
Material & Verarbeitung
Ergonomie und Justage
Preis-Leistungs-Verhältnis
Positiv
Negativ
4.5
Knife-Blog Wertung